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Gut zum Druck

Das Gut zum Druck: Die Druckfreigabe

Wer professionell in der Druckbranche arbeitet, begegnet ihm täglich: Dem Gut zum Druck. Lässt man nur selten etwas drucken oder bedrucken, ist die Druckfreigabe, wie das Gut zum Druck auch genannt wird, weniger gewohnt. Was hat es damit eigentlich auf sich? Warum ist es so wichtig und was sollten Sie dabei unbedingt beachten?

Das Gut zum Druck kurz erklärt

Wikipedia erklärt das Gut zum Druck im Artikel „Druckfreigabe“ wie folgt:

Als Druckfreigabe (auch noch: Imprimatur, stärker die Freigabe des Inhalts betonend) wird im Arbeitsablauf der Herstellung eines Druckerzeugnisses der Zeitpunkt bezeichnet, bei dem das geplante Endprodukt in technisch gesehen druckreifer Form vorliegt. Hierbei erhält der Auftraggeber (zum Beispiel VerlagLektorRedakteurWerbeagentur) nach Bearbeitung von Text, Layout und Bildern in der Druckvorstufe einen Andruck oder einen Kontrollausdruck (Proof), bevor der endgültige Druck in der geplanten Auflage erfolgt. Bei der Druckfreigabe hat der Auftraggeber die letzte Möglichkeit, Korrekturen – gleich welcher Art – vorzunehmen. Stellt er keine Fehler mehr fest, erklärt er die Publikation für druckreif (auch: Gut zum Druck GzD), woraufhin die Druckerei mit der endgültigen Produktion beginnt.

Die Druckfreigabe ist besonders bei einer arbeitsteiligen Produktion wichtig, da für alle Abweichungen vom vorgelegten Andruck die Druckerei haftet, für alle dort nicht monierten Fehler der Auftraggeber.

Letzte Kontrolle vor der Ausführung

Nach dem das Gut zum Druck freigegeben wurde, wird die Druckvorlage so produziert, wie sie bei der Druckfreigabe dem Kunden vorgelegt wurde. Es ist somit die letzte Möglichkeit, allfällige Fehler zu entdecken und wenn nötig Korrekturen anzubringen. Wird ein Fehler dabei nicht entdeckt und gemeldet, geht die Vorlage in Produktion und wird so wie freigegeben produziert. Fehler können dann nicht mehr korrigiert werden und der Kunde muss das Ergebnis so akzeptieren.

Die häufigsten Fehlerquellen

Fehler bei der Umsetzung von Druckvorlagen können an verschiedenen Stellen entstehen. Es kann sein, dass der Kunde bereits fehlerhafte Vorlagen anliefert. Eine andere Fehlerquelle sind Übermittlungsfehler, wenn z.B. Namen von Personen gedruckt oder gestickt werden sollen und diese mündlich oder am Telefon übermittelt werden. Da bei Personennamen oft verschiedene Schreibweisen gebräuchlich sind, sind diese unbedingt vor dem Druck genau zu kontrollieren. Andere Gründe können Importfehler von Daten sein. Wird eine Vorlage mit einer anderen Software erstellt, als die Druckerei im Einsatz hat, kann es beim Import zu Veränderungen kommen. Auch die Definition von Druckfarben ist ein häufiger Grund für Resultate, die von der originalen Vorlage abweichen. Es kann aber auch sein, dass ein Motiv aus technischen Gründen für den Druck angepasst werden müssen. Auch die Verwendung von speziellen Schriften birgt ein gewisses Risiko, wenn die Druckerei nicht über die originale Schriftart verfügt. Und natürlich sind Schreibfehler bei Text immer ein Risiko.

Prophylaxe statt Nachdruck

Um Fehler von Anfang an zu vermeiden, empfiehlt es sich, Druckaufträge immer schriftlich vorzunehmen. Gerade beim Druck von Text, Firmen- und Personennamen raten wir eingehend zur Anlieferung der Vorlagen in schriftlicher Form. Bei der Anlieferung von Textvorlagen in Word sollten Sie immer die Schriftart speziell zusätzlich angeben. Denn Word meldet keinen Fehler, wenn beim Öffnen der Datei die original verwendete Schriftart nicht auf dem lokalen System in der Druckvorstufe vorhanden ist. Word ersetzt einfach die Schriftart durch eine ähnliche, lokal installierte Schrift, behält aber den Schriftnamen der Originaldatei bei.

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser

Sobald Sie das Gut zum Druck erhalten haben, lohnt es sich, dieses eingehend zu prüfen. Achten Sie dabei unbedingt auf Schreibfehler, Masse, Farben und Details in den Motiven. Natürlich bemüht sich jede Druckerei, ihre Vorlage möglichst fehlerfrei umzusetzen. Dennoch, nutzen Sie diese Möglichkeit für allfällige Korrekturen unbedingt.

Wer haftet, wenn im Gut zum Druck Fehler waren?

Gerade wenn bei der Bearbeitung oder Übernahme eines Motives Fehler entstehen und diese beim Gut zum Druck übersehen werden, ist das für den Auftraggeber besonders ärgerlich. Doch bedenken Sie: In der Druckvorstufe werden täglich unzählige Kundenmotive für den Druck aufbereitet. Eine kleine Veränderung oder ein Fehler ist oft für die  Mitarbeitenden gar nicht erkennbar, weil sie sich in der Masse der zu bearbeitenden Aufträgen inhaltlich gar nicht so intensiv mit einer Vorlage auseinandersetzen können und stark auf die technischen Vorgaben zur Umsetzung fokussiert sind. Genau hier dient das Gut zum Druck dazu, dass Sie als Auftraggeber die Vorlage auch inhaltlich kontrollieren und freigeben können. Rechtlich gesehen ist der Vorgang klar: Geben Sie ein GzD frei, bestätigen Sie damit Ihr Einverständnis zur Umsetzung gemäss der vorliegenden Druckfreigabe. Ist dennoch ein Fehler in der Vorlage vorhanden und zwar unabhängig wo dieser entstand, liegt die Haftung beim Auftraggeber, der die Druckfreigabe erteilt. Müssen wegen eines nicht erkannten Fehlers Motive neu gedruckt werden, gehen diese Kosten zu Lasten des Auftraggebers.

Anders verhält es sich natürlich, wenn das Druckresultat nicht dem Gut zum Druck entspricht. Hier liegt die Verantwortung klar beim Hersteller der Druckerzeugnisse und dieser muss auch die Kosten für eine allfällige Neuproduktion übernehmen.

Der Aufwand lohnt sich!

Nehmen Sie sich also genügend Zeit, um das Gut zum Druck eingehend zu kontrollieren und melden Sie Fehler und Korrekturwünsche möglichst zeitnah, damit notwendige Korrekturen rasch vorgenommen werden können, ohne dass sich der Liefertermin verzögert.

Unterzeichen Sie also nie ein Gut zum Druck, ohne es sorgfältig geprüft zu haben. So verhindern Sie Enttäuschungen und Schadenfälle und sparen sich gleichzeitig die Kosten für eine allfällige Ersatzproduktion.

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, Produktentwicklung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team. Nach diversen Weiterbildungen und Aufgaben in der Firma übernahm er im Januar 2018, gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, die Firma Permatrend AG im Rahmen eines Management Buyouts.

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Pflegetipps bestickte und bedruckte Textilien

Mit diesen 5 Tipps bleiben bestickte oder bedruckte Textilien länger schön

Bestickte oder bedruckte Textilien sind heute in jedem Kleiderschrank zu finden. Seien es Arbeitsbekleidung, Sporttextilien vom eigenen Sportverein, Corporate Fashion oder Freizeitbekleidung. Alle diese Textilien haben etwas gemeinsam. Sie bleiben länger schön, wenn man sie richtig pflegt. Was Sie dazu beachten sollten, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

1. Das Wichtigste zuerst: Die richtige Waschmitteldosierung

Waschmittel haben sich in den letzten Jahren verändert. Aktivere Substanzen, besserer Wirkungsgrad auch bei niedrigen Waschtemperaturen und neue Dosierungsformen verändern auch den Gebrauch der Waschmittel. Aber noch immer ist es am Schluss eine Waschlauge, die unsere Kleider in der Waschmaschine reinigt. Wer in der Schule in Chemie etwas aufgepasst hat, erinnert sich sicher daran, dass starke Laugen aggressiv wirken und sogar ätzend sein können. Deshalb ist die richtige Dosierung der Waschmittel der wichtigste Faktor, wenn es um die Lebensdauer ihrer bestickten und bedruckten Textilien geht. Vermeiden Sie unbedingt die Überdosierung des Waschmittels bei der Wäsche ihrer bestickten und bedruckten Textilien. Steigt der Wert der Waschlauge auf mindestens 11 PH wird die Lauge aggressiv und greift sowohl die Fasern selbst, die Farbe der Textilien und die Druckfarben an. Die korrekte Dosierung entnehmen Sie der Anleitung auf der Waschmittelverpackung. Dabei sollten Sie auch den Härtegrad ihres Wassers kennen. Diesen erfahren Sie hier oder auf der Webseite ihrer Wohngemeinde.

2. Waschen Sie bestickte und bedruckte Textilien mit der Innenseite nach aussen gewendet

Beim Waschvorgang werden die Textilien in der Wäschetrommel, je nach Waschprogramm, mehr oder weniger stark bewegt. Reissverschlüsse, Klett, Knöpfe oder harte Gewebe sorgen dabei für eine mechanische Belastung, die sich mit leicht aufgerauten Oberflächen oder mechanisch angegriffenen Textildrucken zeigen können. Die aufgeraute Oberfläche lässt auch die Textilfarbe stumpfer erscheinen. Hier hilft ein einfacher Trick: Schliessen Sie all Reisverschlüsse der zu waschenden Textilien und wenden Sie bestickte und bedruckte Textilien, so dass die Innenseite nach aussen gedreht ist. So werden Textildrucke und Stoffe geschont und mechanisch weniger belastet. Laden Sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig in die Wäschetrommel. Bei Überladung wird die Wäsche nicht ganz so gut gereinigt. Bei zu kleiner Ladung wird die mechanische Belastung der Wäsche erhöht, weil diese in der Trommel mehr herumgeschlagen wird.

3. Verzichten Sie auf Weichspüler

Weichspüler sind Emulsionen aus Fett und Wasser, die mit Parfum angereichert sind. Sie verhindern das komplette Austrocknen der Wäsche, lassen die Fasern aufquellen und machen sie so weicher. Diese chemischen Zusätze sind für bestickte oder bedruckte Textilien nicht förderlich und bieten einen guten Nährboden für Bakterien. Ausserdem verstopft Weichspüler die Poren ihrer funktionellen Sport- und Outdoortextilien und schränkt so die Atmungsaktivität ein. Um Farben aufzufrischen und die Wäsche weicher zu machen, können Sie dem letzten Spülgang einfach ein wenig Essig beigeben. Dies löst den restlichen Kalk vom Waschwasser aus dem Gewebe und macht die Fasern so etwas glatter. Damit werden so ganz nebenbei auch die Farben der Wäsche wieder aufgefrischt.

4. Behandeln Sie stark verschmutze Wäsche punktuell vor

Bei stark verschmutzter Wäsche empfiehlt sich eine punktuelle Vorbehandlung der einzelnen verschmutzen Flächen. Die Flecken können mit einem Spray oder in Wasser aufgelöstem Waschpulver behandelt werden. Lassen Sie die Vorbehandlung mindestens 10 Minuten einwirken, bevor Sie den Waschgang starten. Warten Sie aber nicht zu lange. Die vorbehandelte Stelle sollte auf keinen Fall eintrocknen. Danach waschen Sie die Wäsche normal. Bei sehr starker Verschmutzung empfiehlt es sich einen Vorwaschgang einzulegen. Erhöhen Sie aber nicht die Waschmitteldosierung, da sonst der PH Wert der Waschlauge zu hoch wird

5. Bestickte und bedruckte Textilien mögen keinen Tumbler

Natürlich ist der Tumbler eine tolle Erfindung und in manchen Haushalten ist eine Lufttrocknung der Wäsche aus Platzgründen nur schlecht möglich. Bedenken Sie aber, dass die maschinelle Wäschetrocknung eine massive mechanische Belastung ihrer Kleidung darstellt. Die Überreste im Flusensieb zeigen deutlich, wie viele Fasern ihre Textilien bei jedem Trocknungsvorgang verlieren. Dass dies die Alterung ihrer Bekleidung beschleunigt, leuchtet ein. Falls Sie keine andere Möglichkeit haben, achten Sie beim Trocknen darauf, eine schonende Variante mit niedriger Temperatur zu wählen.

Mit dem Beachten dieser Tipps können Sie die Lebensdauer von bestickten oder bedruckten Textilien massgeblich verlängern und haben so länger Freude an ihren bestickten und bedruckten Textilien. Der leichte Mehraufwand ist es allemal wert!

Viel Erfolg beim Waschen und lange viel Spass mit Ihrer Lieblingsbekleidung!

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, Produktentwicklung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team. Nach diversen Weiterbildungen und Aufgaben in der Firma übernahm er im Januar 2018, gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, die Firma Permatrend AG im Rahmen eines Management Buyouts.

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Permatrend Blogbeitrag Print on demand mit Textildruck Transfers

Print on demand mit Textildruck-Transfers

Wenn Sie Firmen, Vereine oder Sportclubs mit bedruckten Textilien beliefern oder als zuständige Person in diesen Sparten den Einkauf tätigen, kennen Sie das sicher: Zusätzlich zu der Erstausstattung für alle Empfänger von den bedruckten Arbeitskleidern, Firmen-, Vereins- oder Sportbekleidung wird noch ein kleiner Ersatz ans Lager für neue Mitarbeitende oder Mitglieder gelegt. Doch es ist wie verhext! Sie sitzen am Schluss auf den Grössen die selten gebraucht werden, haben aber keine Textilien in den gängigen Grössen mehr am Lager. Wenn Sie nun kleinste Mengen nachproduzieren müssen, ist das meist viel teurer als die grosse Menge bei der Erstausstattung. Meist dauert es auch relativ lange, weil der gesamte Produktionsprozess von vorne gestartet werden muss. Aber das muss nicht sein. Der Einsatz von Textildruck Transfers bietet nämlich genau für dieses Problem die optimale Lösung: Print on demand.

Schlaue Füchse sparen mit Print on demand

Entscheiden Sie sich für die Bedruckung mittels Textildruck Transfers, eröffnen sich attraktive Möglichkeiten. Denn damit profitieren Sie von zusätzlichen Vorteilen, die bei der direkten Bedruckung von Textilien entfallen:

  • Keine überhöhten Kosten für Nachbestellungen
  • Immer die richtigen Grössen verfügbar
  • Innert kürzester Frist geliefert
  • Textilien und Druckpositionen können jederzeit angepasst werden
  • Ihr Logo sieht immer gleich aus
  • Ideal für Artikel, für die ein Webshop geführt wird

Kleiner Planungsaufwand – grosser Effekt

Es braucht ein bisschen Planung, damit die Vorteile dieses Print on demand Systems voll ausgeschöpft werden können. Denn der Trick dabei ist, dass die Textildrucke als Transfers zum Aufbügeln vorproduziert werden. Das ist nicht nur ein Vorteil bei der Logistik, man profitiert gleichzeitig auch von den qualitativen Vorteilen der hochwertigen Textildrucktransfers. Zur Planung sollten folgende Fragen geklärt sein:

  • Wie hoch ist der Bedarf an Textildrucken innerhalb ein- bis zwei Jahren?
  • Welche Arten von Textilien werden bedruckt?

Mit den Antworten zu diesen Fragen können Sie die zu produzierende Menge und die Produktionsart der Textildrucktransfers eruieren. Damit können Sie nun den gesamten Bedarf an Textildrucken für die Erstbestellung, inklusive der Menge für Nachbestellungen innert der gewählten Frist, in einem Produktionsdurchgang hergestellen lassen. So profitieren Sie vom günstigen Mengenstaffelpreis und können auch kleinste Nachbestellungen innert kürzester Frist zum Fixpreis nachbestellen.

Eine echte Win-Win Situation

Bei diesem Print on demand System profitieren alle! Der Händler kann so eine langfristige und enge Kundenbeziehung aufbauen, die es ihm ermöglicht, den Kunden mit maximaler Flexibilität, bester Qualität zum Besten Preis zu beliefern. Zudem vereinfacht das die Abläufe und spart Administrationskosten.

Der Endkunde profitiert ebenfalls vom kostengünstigen Preis, er spart Platz (und somit Kosten) für das Lager und hat, dank Print on demand, immer die gewünschten Grössen zur richtigen Zeit zur Verfügung. Sein Logo sieht auf allen Textilien immer gleich aus und er kann die Kosten für den Einkauf der Textilien splitten. Diese fallen nämlich erst dann an, wenn die Textilien eingekauft und bedruckt werden. Einzig die Textildrucktransfers müssen vorfinanziert werden.

Sie profitieren noch nicht von diesen einzigartigen Vorteilen der Textildruck Transfers? Dann wird es höchste Zeit! Gerne erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam ihr individuelles «Print on demand» Konzept.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, Produktentwicklung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend. Nach diversen Weiterbildungen und Stationen innerhalb der Firma übernahm er im Januar 2018 gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin die Firma Permatrend.

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Beschichtete Textilien richtig bedrucken (Appretur, Ausrüstung)

Beschichtete Textilien richtig bedrucken

Normalerweise eignet sich fast jedes textile Material für den Siebdruck. Doch immer wieder kommt es bei der Bedruckung von synthetischen Stoffen zu Problemen mit der Haftung der Farben oder von Klebern. Das ist ärgerlich! Und das Problem lässt sich nur mit einigem Aufwand lösen. Denn es ist in der Regel nicht das gekennzeichnete Material, dass die Schwierigkeiten verursacht, sondern sogenannte Appreturen.

Was ist eine Appretur?

Wikipedia beschreibt das in ihrem Artikel „Appretur“ ganz gut:

Appretur (von frz. apprêt „Ausrüstung, Zurichtung“) bezeichnet die veredelnde Behandlung von Stoffen und Textilien, aber auch Garnen und Fasern sowie Papier und Leder, um ihnen ein besonderes Aussehen und/oder bestimmte Eigenschaften zu geben. Dazu gehören besondere Oberflächenstrukturen, Steifheit, Weichheit, Glanz, Dichte, Glätte, Geschmeidigkeit, aber auch wasserabweisende, antistatische, flammhemmende oder antimikrobielle Ausrüstungen.

Die Vorbehandlung und das Kolorieren der Textilien (Drucken, BleichenFärben) sind Prozesse, die vor der Appretur stattfinden.“

Welche Appreturen werden verwendet?

Mit dieser Frage stossen wir bereits in den Problembereich vor. Denn in über 90% der Textilien, die bedruckt werden sollen, ist genau das nicht bekannt! Die Deklarationspflicht bei Textilien schreibt nur vor, dass das Ausgangsmaterial benannt wird. Ausrüstungen, wie Appreturen auch genannt werden, werden so gut wie nie kommuniziert. Eine Ausnahme bilden Textilien die mit 3M Scotchgard ausgerüstet sind. Diese sind in der Regel klar deklarliert. Werden Textilien mittels Nanobeschichtung funktionell aufgewertet, wird auch das öfters deklariert, um die verbesserten Eigenschaften hervorzuheben. Aber ansonsten tappen Textilveredler gewöhnlich im Dunkeln und wissen nicht, was genau sie eigentlich bedrucken. Denn wo Polyester draufsteht, ist oft nicht nur Polyester drin.

Was passiert beim Bedrucken von Textilien mit einer Appretur?

Die meisten Ausrüstungen die eine Bedruckung erschweren, haben entweder eine wasser- und schmutzabstossende Wirkung. Ferner leisten aber auch gestärkte Hemden öfters hartnäckigen Widerstand. Diese haben, vereinfacht erklärt, folgende Auswirkungen:

  • Bei Ausrüstungen die sich rasch auswaschen (z.B. bei gestärkten Hemden) verbindet sich die Druckfarbe nur ungenügend mit dem textilen Material, sondern vor allem mit der Appretur. Wäscht sich diese bei der Pflege später aus, löst sich auch die Druckfarbe vom Hemd.
  • Bei Nanobeschichtungen wurde die Oberfläche physikalisch so verändert, dass sich keine Fremdstoffe auf der Oberfläche ablagern können und abgestossen werden. Druckfarbe oder Klebstoffe (beim Transferdruck) können sich gar nicht mit dem Druckgut vernetzen.
  • Bei chemischen Ausrüstungen (z.B. mit Silikonen, Teflon oder dem umweltschädigenden Fluorcarbon) wird ebenfalls verhindert, dass sich Druckfarben und Klebstoffe genügend mit dem textilen Material verbinden können.

Alles klar! Aber was nun?

Das Problem lässt sich nicht immer lösen. Aber meist findet sich eine geeignete Druckfarbe oder ein Kleber, mit dem sich das betreffende ausgerüstete Material zuverlässig bedrucken lässt. Da aber, wie oben erwähnt, in aller Regel nicht klar ist welche Appretur verwendet wurde, hilft nur eines: Ein vorgängiger Druck- und Waschtest.

Bedrucken Sie das gewünschte Textil an einer nicht gut sichtbaren Stelle (damit Sie es danach noch verwenden können), lassen Sie es mindestens 24 Stunden liegen und waschen Sie es anschliessend mindestens fünf Mal. Sollten sich verdächtige Veränderungen zeigen, erhöhen Sie die Anzahl Waschgänge auf zehn Mal. Danach sollten Sie ein klares Resultat haben, ob das verwendete Druckverfahren für das gewünschte Textil funktioniert.

Geht es nicht auch einfacher?

Eigentlich ja. Aber dazu müssten sich die Hersteller der textilen Materialien endlich überwinden, nicht nur das textile Material, sondern auch die Appreturen verlässlich zu deklarieren. Hier ist die Bereitschaft allerdings kaum spürbar. Auf Nachfrage bei diversen Herstellern von Textilien im Promo-, Sport- und Workwearbereich ernteten wir bis heute nur Schulterzucken. Hier wünschten wir uns klarere Richtlinien zur Deklaration. Nicht nur um den Prozess der Bedruckung zu vereinfachen, sondern auch für die Umwelt. Gerade die oft verwendeten PFC (Per- und Polyfluorierte Carbone) gelten als schädlich, wie auf der Webseite „Detox Outdoor“ von Greenpeace zu lesen ist. Solange für den Textldrucker aber nicht klar ist, was genau er bedruckt, solange kann er ohne Test auch nicht garantieren, dass es hält. Allheilversprechen von Druckfarbenherstellern ist hier mit grosser Vorsicht zu begegnen.

Und zum Schluss die beliebten Tipps?

Den Drucktest zu umgehen, raten wir ab. Aber es gibt tatsächlich ein paar Kniffe, mit denen man die Haftung der Textildrucke in vielen Fällen verbessern kann:

  1. Bei Appreturen die sich schnell auswaschen (z.B. bei Hemden) empfiehlt es sich, diese vor der Bedruckung zu waschen. Damit wird ein grosser Teil der Ausrüstung ausgewaschen und die Druckfarbe kann sich gut mit dem Stoff verbinden.
  2. Beim Transferdruck gibt es eine weitere Möglichkeit, die oft die Haftung entscheidend verbessert. Bügeln Sie das zu bedruckende Textil vor. Die Wärme führt dazu, dass die Oberfläche des Garns „geöffnet“ und allfällige Appreturen ebenfalls physikalisch aufnahmefähiger für die Druckfarbe oder verwendete Kleber werden. Wichtig dabei ist, das Textil nach dem Vorbügeln nicht abkalten zu lassen. Positionieren Sie das Transfer rasch auf dem noch warmen Textil und applizieren Sie dann nach Vorschrift.

Aber Achtung. Auch diese Tipps lösen nicht alle Probleme. Deshalb ist der letzte Kniff auch die Wiederholung unserer ersten Empfehlung: Machen Sie einen Druck- und Waschtest. Am besten mit mehreren Druckverfahren auf dem gleichen Artikel. So können Sie feststellen, welche Druckfarbe am besten funktioniert. Damit Sie das nicht immer wiederholen müssen, raten wir Ihnen dazu, die Erfahrungen aus den Tests zu notieren. So können Sie sich beim nächsten Auftrag mit den gleichen Textilien den Drucktest sparen.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, Produktentwicklung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend. Nach diversen Weiterbildungen und Stationen innerhalb der Firma übernahm er im Januar 2018 gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin die Firma Permatrend.

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gewobene Labels - Pro Label

Gewobene Labels – uraltes Handwerk in moderner Form

Sticken gilt bei vielen Kunden als das exklusivste Textilveredelungsverfahren. Daran wird sich zum Glück so schnell nichts ändern. Denn gestickte Motive wirken edel, heben sich vom Untergrund, sind strapazierfähig und langlebig. Was aber, wenn ein Motiv zu fein ist oder das Motiv einen bildlichen Charakter hat und sich nicht gut als Stickerei umsetzen lässt? Dafür gibt es Pro-Labels. Das sind gewobene Labels, mit denen sich auch feine und detaillierte Motive umsetzen lassen.

Weben – eine Technik, die noch älter ist als die Töpferei

Laut Wikipedia gehört das Weben, nach Holz- und Steinbearbeitung, zu den ältesten Handwerken der Menschheit und gilt bereits seit 32‘000 Jahren als nachgewiesen. In unserem Blogartikel „Vom Posamenten bis zum Pro Label – Eine Zeitreise durch die Textilveredelung“ können Sie sich über die neueren geschichtlichen Hintergründe zu diesem Textilveredelungsverfahren informieren. Spannend ist dabei auch, dass gerade hier bei uns im Baselbiet, dieses Handwerk eine Treibkraft der Industrialisierung war.

Moderne Entwicklung der gewobenen Labels und Patches

Produkte die bei uns zum Einsatz kommen, werden heute auf modernen Schweizer Maschinen gewoben. Produziert wird weltweit. Meist in Fernost oder in der Türkei. Dabei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Bis zu 8 Farben können miteinander verwoben werden. Damit können auch fein aufgelöste Motive und Logos hergestellt werden. Dabei bieten auch die Pro-Labels, wie wir sie nennen, die Vorteile, welche eine Stickerei bietet. Auch sie wirken edel, heben sich schön vom Hintergrund ab und sind je nach Befestigungstechnik ebenfalls sehr strapazierfähig und langlebig.

Von der Idee bis zum fertigen Produkt

Ähnlich wie beim Sticken muss auch für ein gewobenes Motiv ein Programm erstellt werden. Früher wurden dafür Lochkarten verwendet. Heute sind das natürlich elektronische Vorlagen, mit denen die Webmaschinen angesteuert werden. Für jedes Motiv muss vorab so ein Webprogramm erstellt werden. Für Nachbestellungen kann dies dann jeweils wieder verwendet werden. Ist das Programm erstellt, werden die Logos meist in Form von Bändern gewoben und anschliessend entweder ausgestanzt oder mit dem Laser konturgenau ausgeschnitten. Das Schneiden mit dem Laser bietet den Vorteil, dass die Ränder versiegelt werden und das Label nicht ausfranst.

So kommt das Label auf das Textil

Hier gibt es verschiedene Varianten und Möglichkeiten. Klassische Pro-Labels werden bei uns mit einem laminierten Kleber auf der Rückseite ausgeliefert. Je nach Einsatzbereich können diese Patches dann einfach aufgebügelt oder angenäht werden. Bei Artikeln aus unbeschichteten Materialien wie Baumwolle und/oder Polyester reicht in der Regel das Aufbügeln mit einer Transferpresse. Bei Nylon und beschichteten Textilien empfehlen wir hingegen eine zusätzliche Befestigung mittels Aufnähen.

Von Äpfel und Birnen

Es gibt heute unzählige Anbieter von gewobenen Labels aller Art. Die Qualität der gelieferten Artikel ist teilweise stark unterschiedlich. Um faule Äpfel und süsse Birnen erfolgreich voneinander unterscheiden zu können, sollten Sie ein paar Muster ihrer Lieferanten anfordern. Prüfen Sie folgende Punkte:

  • Sind die Ränder schön glatt und fransen nichts aus? (Lasercut)
  • Sind die Garne schön satt und dicht gewoben?
  • Sind helle Farben, insbesondere Weiss, schön blickdicht oder schimmern die anderen Farben durch?
  • Haftet der laminierte Kleber auf der Rückseite?
  • Ist die Haftung auf dem Textil ausreichend für ihren Einsatzbereich?

Achten Sie bei einem Angebot nicht nur auf den Preis. Auch Mindestmengen, Lieferfristen, Strapazierfähigkeit und Qualität sind wichtig. Lassen Sie sich hierzu unbedingt von Ihrem Händler gut beraten und fordern Sie vorgängig Muster an.

Der Experten-Tipp zum Schluss

Mit einem kleinen Trick lässt sich die Haftung der gewobenen Labels zum Aufbügeln verbessern. Oder besser gesagt, die Gefahr, dass sich die Labels lösen, kann minimiert werden. Vermeiden Sie dazu unbedingt zu feine freigestellte Spitzen und runden Sie Ecken und Spitzen wenn möglich immer leicht ab. So wir die Gefahr gemindert, dass sich diese Teile des Labels an anderen Textilien oder rauen Oberflächen verheddern und das Label sich so langsam ablösen kann.

So bereiten Ihnen die Pro-Labels lange Freude und Ihr Motiv kommt edel und exklusiv zur Geltung.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, Produktentwicklung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend. Nach diversen Weiterbildungen und Stationen innerhalb der Firma übernahm er im Januar 2018 gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin die Firma Permatrend.

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Stickerei

Die Geschichte der Stickerei

Die Stickerei ist wohl eine der ältesten Formen der Textilveredelung. Schon ca. 5000 v. Chr. wurden im alten China, Indien und auch in Ägypten Kleider bestickt. Dies belegen archäologische Funde. Wo die Stickerei ihren wirklichen Ursprung hat, ist heute wissenschaftlich nicht geklärt. Meist wurden geometrische Muster gestickt. Eine Ausnahme bildeten die Tier- und Menschengestalten, die bei den Assyrern beliebt waren. Von ihnen lernten vermutlich die Griechen und anschliessend die Römer die Kunst der Stickerei, welche sie „phrygische Arbeit“ nannten. Dies lässt erahnen, dass auch schon König Midas, ein durch die Griechen bekannter phrygischer Herrscher, bereits bestickte Kleidung trug.

Im 11. Jahrhundert verfeinerten arabische Kunstanstalten das Handwerk der Stickerei und brachten sie zu einer ersten Blüte. In der westlichen Welt wurden im Mittelalter vor allem in den Klöstern geistliche Gewänder und Sakralbekleidung bestickt. Etwa im 14. Jahrhundert erreichte die Stickerei als edle Form der Verzierung von Kleidern, erst in England und später vor allem im Burgund, ihren Höhepunkt. Danach verliert sie wieder an Wichtigkeit.

Industrialisierung der Stickerei

1829 erfand der Elsässer Josua Heilmann die erste Handstickmaschine. Bei dieser ersten Form der maschinellen Stickerei wurde der Stickrahmen bereits beweglich aber noch vertikal geführt. Gestickt wurde dabei horizontal, wobei die Vorlagen mittels eines Pantographen auf die handbetriebene Maschine übertragen wurden. Anfangs war die Qualität der Stickerei noch nicht überzeugend. Dann  wurden die Maschinen in St. Gallen von Bartholome Rittmeyer, seinem Sohn Franz Elysäus Rittmeyer und dem Mechaniker Franz Anton Vogler so verbessert, dass diese um 1850 zur Marktreife weiter entwickelt werden konnten. Dies führte dazu, dass die Stickerei ab dieser Zeit in St. Gallen zu einem wichtigen Wirtschaftszweig wurde. Um 1910 machten Stickereien fast 20% der exportierten Güter der Schweiz aus. Noch heute kann eine solche Handstickmaschine im Appenzeller Volkskunde Museum im Einsatz besichtigt werden.

Um 1863 liess sich Isaak Gröbli durch die Mechanik von Nähmaschinen zu einer bedeutsamen Weiterentwicklung der Stickmaschine inspirieren. Er entwickelte für die Firma Benninger AG in Uzwil die Schifflistickmaschine. Im Jahre 1898 wurde dann die noch heute verwendete Technologie der Stickautomaten erfunden, bei denen die Motive nicht mehr über Pantographen, sondern durch Lochkarten übertragen wurden. Der einzige grundlegende Unterschied zu heute ist, dass heute Computer zur Steuerung der Maschinen zum Einsatz kommen. Im Jahre 1873 erhielt die „Mechanische Stickerei Wülflingen“ die Fortschrittsmedaille bei der Wiener Weltausstellung. Im Jahre 1885 stieg dann auch die Firma von Adolph Saurer in Arbon in die Produktion von Stickmaschinen ein.

Stickerei heute

Stickmaschinen sind heute kompakt und in ihren kleineren Ausführungen auch in KMU Betrieben im Einsatz. Auf Mehrkopfmaschinen kann das gleiche Motiv mehrfach, parallel auf mehreren Stickrahmen, gleichzeitig gestickt werden. Auf Einkopfmaschinen kommt lediglich ein Stickrahmen zum Einsatz. Stickereien sind nach wie vor sehr beliebt, da sie schon in kleinen Auflagen eine edle Umsetzung eines Motivs oder eines Logos erlauben. Sie sind, vorausgesetzt sie wurden fachmännisch ausgeführt, sehr robust und verfügen über eine hohe Waschbeständigkeit. Ist ein Stickprogramm erst einmal erstellt, kann es immer wieder verwendet werden.

Auf das Detail kommt es an

Beim Erstellen des Stickprogramms, dem sogenannten Punchen, wird die Stickerei Stich für Stich am Computer entworfen. Heutige Software ermöglicht eine relativ automatisierte Erstellung dieser Programme. Um aber eine wirklich hervorragende Qualität zu erreichen, wird jedes Stickprogramm manuell nachbearbeitet. Je nach zu bestickendem Textil sind andere Fadenspannungen, Stichlängen und -formen nötig. Bei Schriften wird oft Zeit eingespart, in dem ein endloser Übergang ohne Schnitt zwischen den Buchstaben programmiert wird. Bei einer qualitativ hochwertigen Stickerei sollte das nicht der Fall sein. Zwar ist ein Schnitt nach jedem Buchstaben zeitlich etwas aufwendiger, aber das Resultat dafür umso schöner.

Eine gute Beratung ist elementar

Nicht jedes Textil ist für eine Stickerei wirklich gut geeignet. Sehr dünne und leichte Stoffe sind schwieriger zu besticken, vor allem bei grösseren Motiven. Gerade bei sehr leichten Stoffen kann das Gewicht der Stickerei den Stoff beschweren, so dass er nicht mehr schön fällt. Ebenfalls kann die Spannung des Fadens zu unschöner Faltenbildung führen. Bei Textilien, die direkt auf der Haut getragen werden, können die Kanten und verarbeiteten Vliese auf der Innenseite des Textils unangenehm scheuern. Nehmen Sie hierzu unbedingt vorgängig die Beratung ihrer Stickerei in Anspruch.

Fachmännisch gut angefertigt, werden Sie lange Freude an ihrem bestickten Textil haben!

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend. Nach diversen Weiterbildungen und Stationen innerhalb der Firma übernahm er gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin die Firma im Januar 2018.

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Druckvorstufe bei der Textilveredelung

Druckvorstufe bei der Textilveredelung

Geht es um die Anlieferung von Daten, besteht bei der Textilveredelung immer wieder Unsicherheit. Welche Datenformate sind für welche Umsetzungen geeignet? Wie müssen die Motive aufgebaut sein, damit Sie korrekt gedruckt, gewoben oder gestickt werden können? Wir versuchen hier, einige dieser Fragen zu beantworten. Da diese Fragen im Detail oft mit mehreren Faktoren zusammenhängen, gibt es nicht eine korrekte Antwort. Unser Tipp: Klären Sie diese Fragen vorgängig mit Ihrem Textilveredler und lassen Sie sich dazu beraten.

Grundsätzliches zum Aufbau der Motive

Beachten Sie immer die Struktur des zu bedruckenden Stoffes. Diese hat Einfluss auf die saubere Darstellung der Motive. Grafiken mit sehr feinen Details, Strichen und minimalen Öffnungen zwischen Grafikelementen sind in der Regel auf grob strukturierten Stoffen nicht optimal umsetzbar.

Faustregel: Feine, detaillierte Motive lassen sich optimal auf glatten und fein strukturierten Geweben umsetzen, während Motive mit dicken Linien und wenig feinen Details auch auf stark strukturierten Stoffen gut druckbar sind.

Auch die Elastizität eines Gewebes spielt eine grosse Rolle. Egal wie elastisch der Druck ist, bei sehr dünnen Linien, die auf sehr elastische Gewebe gedruckt werden, ist die Gefahr gross, dass die Linien bei voller Dehnung des Stoffes reissen. Ist ein gedrucktes Motiv erst einmal an einer Stelle gerissen, kann sich von dieser Beschädigung aus das Motiv weiter ablösen.

Tipp: Je elastischer das Gewebe umso dicker sollten Linien und Details in gedruckten Motiven sein.

Feinheiten von Motiven beim Druck, Stick oder gewobenen Labels

Nicht jedes Motiv kann in jedem Veredelungsverfahren umgesetzt werden. Bei Stickereien sind sehr feine Details nicht realisierbar oder liefern unbefriedigende Ergebnisse. Auch hier spielt die Beschaffenheit des Stoffes eine Rolle. Je feiner und glatter das Gewebe, umso höher ist die Konturenschärfe.

Etwas feiner lassen sich Motive bei gewobenen Labels umsetzen. Diese gelten dann auch als hochwertige Alternative, wenn ein Logo als Stickerei gewünscht wird, das wegen den feinen Elementen aber technisch nicht optimal umgesetzt werden kann.

Bei geplotteten Motiven sind Mindeststrichdicken und Öffnungen von 1 mm oder höher ratsam. Je nachdem, wie gut sich eine Folie schneiden und entgittern lässt, kann dieser Wert noch variieren. Reflexfolien sind zum Beispiel oft zäh, nicht so gut zu schneiden und schwieriger zu entgittern.

Im Siebdruckverfahren sind je nach Farbpaste und Siebstärke Mindeststrichdicken von 0.25 – 0.7 mm zu beachten. Lassen Sie sich hier vom Drucker Ihres Vertrauens vorgängig beraten, damit das Motiv optimal umgesetzt werden kann.

Vektorgrafik oder Pixelbild?

Mit Ausnahme von Bildern die fotorealistisch mit Farbverläufen und Helligkeitsverläufen gedruckt werden, benötigen insbesondere Textildrucker in der Regel eine vektorisierte Grafik. Diese sind mathematisch aufgebaut und erlauben eine einfache Bearbeitung. Nur vektorisierte Grafiken können ohne Qualitätsverlust in der Grösse nach oben skaliert werden.

Die beiden meist verwendeten Programme, mit denen Vektorgrafiken erstellt werden können, sind der Adobe Illustrator und Corel Draw. Vektorgrafiken sind daher meist als .ai oder .cdr Dateien oder im übergreifenden Format .eps abgespeichert. Auch in PDF Dateien können vektorisierte Grafiken eingebettet und auch wieder extrahiert werden.

Ein Pixelmotiv kann man sich als Mosaik vorstellen. Das Motiv wird durch sogenannte Pixel dargestellt. Dies sind Rasterpunkte, denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Pixelmotive sind für die Druckvorstufe nicht ideal, wenn diese als Vorlage für einen Druck in Spotfarben gedacht sind. Pixelgrafiken können nicht ohne Qualitätsverlust vergrössert werden. Das Motiv wirkt dann „verpixelt“. Optisch stellt es sich dann so dar, als ob einfach die einzelnen Rasterpunkte vergrössert würden, was den typischen Mosaik-Effekt zur Folge hat. Auch Anpassungen sind bei Pixelmotiven wesentlich aufwändiger. Für den Druck mit Spotfarben müssen angelieferte Pixelgrafiken nachträglich automatisch oder manuell vektorisiert werden.

Beim Digitaldruck sind Pixelmotive weniger problematisch, solange Sie in Auflösung und Grösse entsprechend der gewünschten Druckgrösse aufgebaut sind. Ideal ist hier eine Auflösung von 300 DPI (Dots per Inch) bei einer Grösse von 1:1.

Pixelgrafiken werden typischerweise für die Darstellung im Netz verwendet und können mit praktisch jedem Grafikprogramm bearbeitet oder erstellt werden.  Gängige Dateiformat sind dabei GIF, JPG, JPEG, PNG oder TIFF Dateien.

RGB oder CMYK?

Für die Darstellung von Grafiken gibt es unterschiedliche Farbmodelle, wovon RGB und CMYK die häufigsten sind. RGB ist ein additiver Farbraum, bei dem sämtliche Farbabstufungen durch die additive Mischung aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau gebildet werden. Dieser Farbraum eignet sich besonders zur Darstellung an Bildschirmen.

Zum Drucken in digitalen Verfahren, aber auch beim Raster-Siebdruck, müssen die Motive in das CMYK-Farbmodell umgewandelt werden. Dies ist ein subtraktives Farbmodell, das sich aus den 4 Grundfarben Cyanblau (C), Magenta (M), Gelb (Y) und dem Schwarzanteil (K) zusammensetzt.

Idealerweise werden Motive für den Digital- oder Rasterdruck bereits im CMYK-Farbmodell aufgebaut. Grafiken die im Farbmodell RGB aufgebaut sind, können zwar in das CMYK-Farbmodell umgewandelt werden, was aber eine Veränderung der Farbwiedergabe und Farbtiefe zur Folge haben kann.

Schriften oder Pfade?

Schriftarten können bei vektorisierten Dateien eingebettet werden. Oft werden Schriften aber auch mitgeliefert. Zumindest sollten Sie bei einer Bestellung den Schrifttyp angeben. Es sind tausende Schriftarten verfügbar. Es ist unwahrscheinlich, dass der Textildrucker über alle Schriften verfügt. Gerade bei exklusiven Schriftarten, für die eine Lizenz benötigt wird, kann das zu Problemen führen. Wir empfehlen generell Schriften in Pfade umzuwandeln. So ist garantiert sichergestellt, dass diese dann auch korrekt wiedergegeben werden. Vorsicht bei der Anlieferung von Worddateien! Word informiert den Benutzer nicht, wenn eine benötigte Schriftart nicht beim Bearbeiter installiert ist. Das Dokument wird einfach umformatiert. Als Stolperfalle erweist sich die Tatsache, dass in Word die Schriftart mit dem Namen der Originalschriftart bezeichnet bleibt, Word aber willkürlich eine Ersatzschriftart auswählt. Hier unbedingt immer sicherstellen, dass dem Grafiker in der Druckvorstufe die benötigte Schriftart bekannt ist, damit dieser überprüfen kann, dass diese auch zur Verfügung steht.

Gut zum Druck

Die Erstellung eines vorgängigen Druckfreigabemusters, auch Gut zum Druck genannt, ist in der Branche üblich. Oft werden diese dann aber vom Auftraggeber zu wenig sorgfältig kontrolliert. Vom rechtlichen Standpunkt her, haftet der Auftraggeber selbst für Fehler, die er in der Produktionsfreigabe übersehen hat. Es lohnt sich also, diese Freigabe im Detail sorgfältig zu überprüfen. Unterscheidet sich das Druckresultat von der Druckfreigabe, haftet selbstverständlich der Drucker.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Die Geschichte des T-Shirt

Die Geschichte des T-Shirt

Das T-Shirt ist aus unserem Kleiderschrank nicht mehr wegzudenken. Wir tragen es zu allen erdenklichen Gelegenheiten: Während der Freizeit ganzjährlich als sichtbares Kleidungsstück, oft auch unter dem Hemd als Unterhemd, beim Sport oder beim Schlafen. Das T-Shirt gilt als bequem und locker und wird nicht selten mit passendem Textildruck als Botschafter getragen. Meist aus Baumwolle, beim Sport aus funktionellen Synthetikfasern, ist das T-Shirt zum täglichen Begleiter von vielen von uns geworden. Aber woher stammt dieses Kleidungsstück eigentlich?

Der Name T-Shirt stammt von der Form

Das «T» aus der Bezeichnung «T-Shirt» hat dieses Kleidungsstück von seiner Form erhalten. Legt man es flach ausgebreitet vor sich auf einen Tisch, ist dies unschwer zu erkennen. Der Wortteil «Shirt» stammt aus dem englischen und heisst schlicht «Hemd». Ein T-Shirt ist also, nimmt man seinen Namen wörtlich, ein T-förmiges Hemd.

Trugen schon die alten Ägypter T-Shirts?

Aus alten Abbildungen auf Keramik oder alten Mosaiken sind bereits ähnliche Kleidungstücke auszumachen. T-förmige, einfach geschnittene Oberteile trugen auch Soldaten, Ritter und Bauern unter Rüstungen oder anderen schützenden Bekleidungsteilen. Oft hatten diese einen Kragen oder waren vorne am Kragen geschlitzt und konnten mit Knöpfen oder Bändern geschlossen werden. Während in südlicheren Kulturen bereits Baumwolle verwendet wurde, bestanden diese Vorläufer des T-Shirts bei uns meist aus Flachs oder Leinen.

Jeans und T-Shirt – haben wir beides den Seeleuten zu verdanken?

Lange bevor das T-Shirt seinen Siegeszug durch unsere Kleiderschränke antrat, trugen Seeleute ein sogenanntes Takelhemd, dass bereits keine Knopfleiste vorne beim Kragen mehr hatte. Um 1901 soll dann die Royal Navy unter Königin Victoria das T-Shaped Undershirt eingeführt haben. Eine Theorie besagt auch, dass das T-Shirt als Trainingsshirt für die US-Navy entstanden sein soll. So wirklich geklärt ist aber seine Herkunft bis heute nicht eindeutig. Was aber als relativ gesichert gilt, ist die Herkunft der Blue Denim Jeans. Sie soll aus dem Segeltuch, das aus Nimes stammte, entstanden sein.

Das T-Shirt – eine Ikone der Popkultur

Ob es nun Marlon Brando oder James Dean in den 50er Jahren waren, die in den USA aus dem Unterhemd ein Kultobjekt der Popkultur machten ist ebenfalls nicht wirklich nachvollziehbar. In Europa trat das T-Shirt erst in den 60er Jahren gross in Erscheinung und hat sich seither seinen festen Platz in unserer Garderobe erobert. T-Shirts wurden seit den 60er und 70er Jahre sehr oft bedruckt und gerade während dem politischen Aufbruch in den 68er Jahren als Botschafter für die eigenen Ansichten getragen. Auch heute noch dienen Sie als Projektionsfläche für eigene Überzeugungen, als Markenbotschafter, als Träger für Marketingbotschaften, als Arbeitskleidung mit eigenem Firmenlogo oder als Merchandising-Artikel im Musik- und Filmbusiness.

Das T-Shirt als globaler Artikel

Der grösste Teil der T-Shirts dürfte heute wohl aus Bangladesch stammen. Doch T-Shirts werden längst nicht nur weit weg, sondern auch noch in Europa produziert. Portugal oder die Türkei sind ebenfalls Länder, in denen heute noch viele T-Shirts produziert werden. Und sogar in der Schweiz gibt es noch einige wenige Produzenten, wie zum Beispiel die erfolgreiche Firma Zimmerli, deren Modelle auch immer wieder in amerikanischen Blockbustermovies auftauchen. T-Shirts gibt es in diversen Qualitäten und Preisklassen. Vom edlen und hochwertigen Bio-Baumwoll-Shirt in GOTS oder BLUESIGN Qualität bis hin zu sehr kostengünstiger Massenware.

T-Shirt mit Textildruck

Unbedruckt wird das T-Shirt eher als Unterleibchen getragen. Bedruckte Shirts hingegen sind gern getragene Botschafter. Sei es im Vereinswesen, in der Firma, am Konzert, bei einem Event…ein T-Shirt mit entsprechendem Logo kommt hier oft und gerne zum Einsatz. Um Enttäuschungen vorzubeugen lohnt es sich, beim Textildruck etwas genauer hinzusehen. Textildruck ist nicht gleich Textildruck. Klären Sie vor dem Bedrucken immer, welchen Erwartungen Ihre bedruckten T-Shirts entsprechen sollen und lassen Sie sich von Ihrem Textildrucker beraten. So kann dann aus dem T-Shirt eines dieser Lieblingsstücke werden, von denen wir uns lange und wenn, dann nur ungern trennen.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Blogbeitrag Welches Textildruck Transfer passt optimal

Welches Textildruck Transfer passt optimal?

Es gibt heute unzählige Textildruck Transfer Sorten von diversen Herstellern. Doch welches Produkt ist das richtige für den geplanten Einsatz? Eine sorgfältige Evaluation erspart Ihnen unter Umständen viel Ärger und vermeidet Schadenfälle. Die grosse Auswahl an verschiedenen Textildruck Transfer Verfahren macht es nicht einfacher, das richtige Produkt zu finden. Mit ein paar gezielten Fragen und einer guten Beratung Ihres Herstellers kommen Sie aber trotzdem ganz einfach zum Ziel. Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie achten müssen:

Der Einsatzbereich

Für welchen Einsatzbereich sind die bedruckten Textilien gedacht? Wichtig ist hier an folgende Punkte zu denken:

  • Dauerhaftigkeit
    Wie lange ist das Textil im Einsatz?
  • Strapazierfähigkeit
    Welchen mechanischen, chemischen oder physischen Belastungen ist das bedruckte Textil ausgesetzt

Für den einmaligen Einsatz an einem Event ist kein qualitativ hochwertiges Textildruck Transfer notwendig. Wichtiger ist hier die optische und allenfalls haptische Wirkung des Druckes. Bei Arbeitsbekleidung steht dafür die Belastbarkeit und Qualität im Vordergrund. Hier sollen die bedruckten Textilien möglichst lang halten.

Grafische Umsetzung

Nicht jedes Motiv kann in jedem Textildruck Transfer Verfahren realisiert werden. Am einfachsten sind Motive mit sogenannten Spotfarben. Dies sind klar abgegrenzte Farbbereiche, die weder Farbverläufe (Stufenlose Übergänge von einem zu einem anderen Farbton), noch Abstufungen in der Helligkeit oder Sättigung der Farbtöne zulassen. Motive die so aufgebaut sind, lassen sich in fast allen Textildruck Transfer Verfahren umsetzen. Anders die Umsetzung von fotorealistischen Motiven. Hier ist die Auswahl an verschiedenen Produkten eingeschränkt.

Beachten Sie auch, dass bei den meisten Textildruck Transfers, die im Siebdruckverfahren hergestellt werden, nicht beliebig feine Linien und Details umgesetzt werden können. Hier spielen auch die Gewebe, die bedruckt werden sollen, eine grosse Rolle. So macht es keinen Sinn, eine haarfeine Linie auf ein grobmaschiges Material zu drucken, da die Masse an aufgetragener Farbe keine Rissfestigkeit garantieren kann.

Anzahl der benötigten Textildruck Transfers

Für alle Textildrucke, die mittels Siebdruckverfahren hergestellt werden, sind Mindestmengen üblich. Hier muss für jede Druckfarbe ein Werkzeug – eine sogenannte Schablone (Sieb) – hergestellt werden. Produkte die mittels Digitaldirektdruck, Schneide- oder Druck- und Schneideplotter produziert werden, können in der Regel bereits ab einem Stück hergestellt werden.

Eigenschaften des Textils

Die Materialeigenschaften der verschiedenen Stoffe können sehr unterschiedlich sein und sich mehr oder weniger optimal mit dem gewählten Textildruck Transfer verbinden. Grundsätzlich gilt, umso natürlicher ein Gewebe ist, desto einfacher ist es zu bedrucken. Pflanzliche Naturfasern wie Baumwolle und Leinen sind saugfähig. Dies erleichtert die Verbindung von Druckfarbe und Stoff. Synthetische Garne sind nicht saugfähig und erfordern daher spezielle Eigenschaften von Farbe und Klebern, um sich trotzdem optimal zu verbinden. Bei Appreturen, Ausrüstungen und Beschichtungen ist besondere Vorsicht geboten, da in der Regel nicht bekannt ist, welche Chemikalien dafür zum Einsatz kamen. Hier empfehlen wir grundsätzlich einen vorgängigen Drucktest. Bei stretchbaren Materialien sollten Sie immer auch ein dehnfähiges Textildruck Transfer einsetzen. Vorsicht bei dunkel gefärbtem Polyester und Softshelljacken. Hier neigen die Stoffe dazu, Farbpigmente in die Druckfarbe abzugeben, was zu einer unschönen Verfärbung der Druckfarbe führen kann. Achten Sie also auf:

  • Zusammensetzung des zu bedruckenden Materials
  • Eigenschaften der Stoffe wie Dehnbarkeit oder Struktur
  • Eigenschaften der verwendeten Textilfarben
  • Appreturen, Ausrüstungen und Beschichtungen

Beim Aufbügeln der Textildruck Transfers muss auch auf die optimale Temperatur geachtet werden. Synthetische Stoffe können schmelzen oder anfällig für Presseplattenabdrucke sein.

Waschen und Pflegen

Nicht jedes Textildruck Transfer ist für jede Art der Pflege geeignet. So müssen Drucke für Arbeitsbekleidung, die industriell gewaschen werden, speziell dafür geeignet sein. Oft sind Textildrucke auch nicht für die chemische Reinigung geeignet und mögen generell keinen Weichspüler oder eine Überdosierung von Waschmitteln.

Eine gute Beratung vermeidet unangenehme Überraschungen

Lassen Sie sich von Ihrem Textildrucker beraten! Je mehr Informationen dem Produzenten über Einsatzbereich, grafische Umsetzung, Menge, Eigenschaften der zu bedruckenden Materialien und die gewünschte Art der Pflege vorliegen, umso einfacher kann er Ihnen das für Ihren Auftrag optimale Textildruck Transfer empfehlen.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Textildruck auf Sporttextilien

5 Tipps zum Textildruck auf Sporttextilien

Fast alle Textilien, die für Mannschaftsportarten getragen werden, sind bedruckt. Sei es mit einem Vereinslogo, mit Nummern, Namen oder mit Sponsorenlogos. Es scheint heute ganz selbstverständlich, so dass man sich darüber gar nicht viele Gedanken macht. Doch der Teufel liegt, wie vielerorts, auch hier im Detail. Damit der Textildruck auf Sporttextilien zum Erfolg wird, sollten ein paar wichtige Punkte beachtet werden:

Die Eigenschaften vom Textildruck auf Sporttextilien sollten zu der Beschaffenheit des Textils passen

Textilien die für sportliche Aktivitäten entworfen wurden, sind oft eng an den Körper geschnitten und darum meist sehr elastisch. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auch der Textildruck dehnbar ist. Ist dies nicht der Fall, können die Drucklogos beim Gebrauch schnell reissen. Besonders heikel sind hier Druckmotive mit feinen Linien.

Die Druckfarbe sollte gegen das Ausbluten der Polyestergewebe resistent sein

Stoffe aus Polyester in kräftigen und dunklen Farben neigen dazu, Farbpigmente in die Druckfarbe abzugeben. Dieser Effekt tritt häufig bei roten, blauen und schwarzen Materialien auf. Besonders häufig sind Fussballtrikots und Softshelljacken betroffen. Damit dies nicht geschieht, werden oft sogenannte Migrationsblocker in den Textildruck eingebaut. Dies hat den Nachteil, dass die Drucke dann nicht mehr elastisch sind und bei dehnbaren Textilien reissen können. Hier muss also ein Produkt eingesetzt werden, dass sowohl resistent gegen fremde Farbpigmente ist und trotzdem weich und dehnbar bleibt. Wie zum Beispiel unser PERMA Sport Transfer.

Achten Sie beim Textildruck auf Sporttextilien auf die Atmungsaktivität

Wer Sport treibt, schwitzt. Deswegen sind die meisten Sporttextilien funktionell so ausgelegt, dass sie die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren und schnell verdunsten. Grosse und vollflächige Druckmotive zerstören diese Funktionalität und verschliessen das Gewebe an den bedruckten Stellen. Achten Sie darauf, die Motive möglichst nicht vollflächig zu gestalten. Lassen Sie genügend freien Raum im Design der Motive, damit der Feuchtigkeitstransport durch diese Öffnungen trotzdem gewährleistet bleibt.

Beachten Sie die Vorschriften, die für die jeweiligen Sportarten und Ligen gelten

Bestreiten Sie Wettkämpfe mit Ihrem Team und spielen in einer offiziellen Liga, gibt es meistens klare Vorschriften, wie gross Rückennummern oder Sponsorenlogos sein dürfen. Wenden Sie sich hierzu an den jeweiligen Sportverband. Sie erhalten dort Reglemente, in denen Sie diese Informationen finden können.

Pflege und Alterung

Je nach Einsatzgebiet und Sportart sollte die Bekleidung mindestens 30 – 50 Waschgänge überstehen, ohne dass das Textil und der Textildruck stark sichtbar altern. Dies hängt aber nicht nur von der Qualität der Textilien und vom Textildruck ab, sondern vor allem auch von der Pflege der Bekleidung. Beachten Sie beim Waschen unbedingt die entsprechenden Pflegesymbole und Empfehlungen in den eingenähten Etiketten und die Waschvorgaben des Druckes. Generell sollten Sie die folgenden Punkte immer beachten:

  • Dosieren Sie das Waschmittel nach Vorschrift auf der Waschmittelverpackung. Beachten Sie dabei den Härtegrad des Wassers an Ihrem Wohnort. Eine zu hohe Dosierung von Waschmittel kann die Waschlauge aggressiv machen, was die Lebensdauer von Textildruck und Kleidungsstück massiv verkürzt. Bei stark verschmutzten Textilien empfiehlt sich eine Vorbehandlung der Flecken mit geeigneten Fleckenentfernern.
  • Verzichten Sie unbedingt auf Weichspüler! Diese lassen Fasern aufquellen und verhindern das komplette Austrocknen der Textilien. Dies fördert das Wachstum von Bakterien einerseits und mindert andererseits die Funktionalität der Sporttextilien. Für Softshelljacken und andere Textilien mit atmungsaktiven Membranen ist Weichspüler Gift. Er verstopft die feinen Poren, über die Luft und Feuchtigkeit transportiert werden sollen.
  • Sporttextilien und insbesondere bedruckte Stellen nicht bügeln. Textildruck und Membranen sind meist hitzeempfindlich! Dies gilt es auch beim Bedrucken mittels Transferbügelpressen zu beachten!
  • Verzichten Sie auf den Tumbler! Auch hier kann die Funktionalität der Textilien leiden und die Lebensdauer Ihrer Textilien und Textildruck stark verkürzt werden. Der Wäschetrockner ist hier auch gar nicht nötig, weil Sporttextilien in der Regel sehr schnell trocknen.
  • Bei wasserabweisenden Textilien sollte die Imprägnierung von Zeit zu Zeit erneuert werden. Informieren Sie sich hierzu im Fachgeschäft, welche Produkte für Ihre Textilien am besten geeignet sind und wie sie angewendet werden.

Lassen Sie sich von uns, im Fachgeschäft oder von Ihrem Textildruck Partner unbedingt eingehend zum Thema Textildruck auf Sporttextilien beraten. So können Sie sicher sein, dass Sie mit den bedruckten Sporttextilien lange Freude und mit Ihrem Team hoffentlich viel Erfolg haben werden.

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Das Einmaleins der Applikation von Textildruck Transfers

Das Einmaleins der Applikation

Applizieren, Aufbügeln, Aufpatchen oder Umbügeln sind nur einige Ausdrücke die verwendet werden, wenn es darum geht den Vorgang zu beschreiben, bei dem Textildrucktransfers mittels einer Transferpresse auf Textilien übertragen werden. Wir sprechen dabei meist von der Applikation. Textildruck Transfers bieten viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Siebdruck, bei dem die Farbe direkt auf die Textilien gedruckt wird. So können Transfers zum Beispiel in grösserer Menge hergestellt und nach Bedarf aufgebügelt werden. Damit können Kosten gesplittet und das Lagerrisiko optimiert werden. Das korrekte Applizieren der Transfers ist neben der Qualität der Drucke entscheidend für die gute Haftung und Langlebigkeit der Textildrucke. Falsch aufgebügelte Textildrucktransfers können sich wieder von den Textilien lösen. Bei falscher Handhabung können auch Beschädigungen an den Textilien entstehen. Damit dies nicht geschieht und sich die herausragenden Eigenschaften der Transferdrucke voll entfalten können, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag auf, wie Sie Transfers korrekt aufbügeln

Eine gute Vorbereitung erspart viel Ärger

Damit Textildrucktransfers gut haften, müssen die Vorgaben der Hersteller eingehalten werden. Zu beachten sind die Applikationstemperatur, der Anpressdruck und die Zeitdauer, die jeder Produzent für seine Produkte vorgibt. Je nach Gewebe und Transfer können diese Faktoren oft gering angepasst werden. Doch es ist wichtig, dass die Vorgaben möglichst eingehalten werden. Kontrollieren Sie also vor dem Pressen unbedingt, ob die folgenden Einstellungen korrekt vorgenommen wurden:

  • Temperatur
  • Druck
  • Einstellung der Zeitdauer des Pressvorgangs

Bei den meisten Transferpressen wird nur die obere Platte beheizt. Wird die Presse nicht genutzt, kühlt die untere Platte, auf der die Textilien platziert werden, wieder aus. Wird die Presse in diesem Zustand geschlossen, muss sich erst die untere Platte aufwärmen. Damit dies nicht zu unerwünschten Ergebnissen führt, betätigen Sie die Presse einige Male ohne Textilien und Transfers, bis die Anzeige zum Aufheizen der Presse erlischt. So verteilt sich einerseits die Wärme des Heizstrangs gleichmässig in der Heizplatte und die untere Platte wird ebenfalls aufgeheizt. Wiederholen Sie diesen Vorgang jeweils auch nach längeren Pausen. Kontrollieren Sie auch regelmässig, dass keine Kleber- oder Farbspuren auf der Heizplatte sind. Diese können in der Regel mit einem weichen Tuch von der heissen Druckplatte geputzt werden. Seien Sie vorsichtig dabei, um Verbrennungen zu verhindern.

Tipp: Kontrollieren Sie auch unbedingt, ob das Textildrucktransfer wirklich Ihren Vorgaben entspricht und nicht doch etwas im vorgängigen Gut zum Druck übersehen wurde!

Machen Sie einen vorgängigen Drucktest

Kundenbewusste Transferhersteller liefern in der Regel zwei bis drei Transfers mehr als bestellt wurden. Nutzen Sie diese, um vor dem Beginn mit dem Auftrag ein Drucktest auf ein identisches oder möglichst ähnliches Textil zu machen. Textildrucktransfers können auf verschiedenen Textilien unterschiedlich wirken und bei veränderten klimatischen Bedingungen unterschiedlich reagieren. Mit dem Drucktest gewinnen Sie vorab einen Eindruck, ob das Transfer wirklich das gewünschte Resultat bringt. Je nach Resultat können die Einstellungen zum Aufbügeln leicht angepasst werden. Zeigt ein Druck nicht die gewünschte Deckkraft hilft oft eine geringfügige Verkürzung der Applikationszeit oder eine minimale Reduktion der Temperatur. Kontrollieren Sie in so einem Fall auch, ob die Werte der Anzeige (Druck, Temperatur, Zeitdauer) auch wirklich der Realität entsprechen. Verbindet sich ein Druck nicht gut mit dem Textil und bleibt am Trägermaterial haften, hilft oft die Temperatur etwas zu erhöhen oder die Zeitdauer nach dem Öffnen der Presse bis zum Ablösen des Trägers leicht anzupassen.

Tragen Sie der Beschaffenheit der Textilien Sorge

Es gibt heute unzählige Arten von Textilien, die mittels Transferdruck veredelt werden können. Dabei gilt es zu beachten, dass diese beim Applizieren unterschiedlich hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Achten Sie bei der Beschaffung der Textildrucke unbedingt auf die benötigte Applikationstemperatur. Die meisten synthetischen Textilien, funktionelle Bekleidung oder mehrlagige Stoffe mit atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierenden Membranen vertragen keine grosse Hitze. Dabei können Glanzstellen entstehen, das Gewebe schmelzen oder Membranen zerstört werden. Bei solchen Textilien unbedingt mit Transfers arbeiten, die nicht heisser als mit 150° aufgebügelt werden können. Vorsicht ist auch bei Knöpfen und Reissverschlüssen aus Kunststoff geboten. Diese können ebenfalls schmelzen und sollten nicht unter der Heizplatte platziert oder abgedeckt werden. Sollten sich Glanzstellen auf den Textilien zeigen, hilft es oft, wenn die Textilien beim Pressen mit einem weichen Vlies oder einem dünnen Jerseystoff aus Baumwolle abgedeckt werden. Auch hier sind Transfers mit niedrigeren Applikationstemperaturen klar im Vorteil.

Falls sich beim Schliessen der Transferpresse eine starke Entwicklung von Dampf zeigt, ist von einer hohen gespeicherten Feuchtigkeit in den zu bedruckenden Textilien auszugehen. Pressen Sie diese unbedingt vor. Der entstehende Dampf kann sonst zwischen Textildruck und Textil eingeschlossen werden und so verhindern, dass sich der Druck korrekt mit dem Stoff verbindet.

Appreturen, Beschichtung und Ausrüstungen der Textilien

Viele Textilien werden heute mit zusätzlichen chemischen Substanzen ausgerüstet, um den Stoffen verbesserte Eigenschaften zu verleihen. Seien es Easy Care Ausrüstungen bei Hemden oder Wasser- und Schmutz abstossende Appreturen bei Outdoor- und Arbeitsbekleidung. Die meisten dieser Behandlungen können die Haftung der Textildrucke, sowohl im Direktsiebdruck- als auch im Transferdruckverfahren beeinflussen. Bei Hemden empfehlen wir den Kunden eine zusätzliche Dienstleistung anzubieten und die Hemden vor der Veredlung waschen zu lassen. Die hat einerseits den Vorteil, dass ein Teil der Beschichtung ausgewaschen wird und andererseits erhält der Kunde die Hemden bereits gewaschen und bereit zum Tragen. Die meisten Beschichtungen lassen sich durch das Vorbügeln der Textilien “knacken”. Dabei legen Sie das Textil vor der Platzierung der Drucke unter die Presse und bügeln den gewünschten Teil mit 3 – 10 Sekunden vor. Wir empfehlen bei solchen Materialien immer einen vorgängigen Test. Bedrucken Sie ein Textil und lassen es mindestens 24 Stunden liegen. Danach beurteilen Sie die Haftung der Drucke. Noch besser wäre es, zusätzlich einen Waschtest zu machen. Ihr Kunde wird das verstehen und froh sein, wenn Sie sich schon vorgängig darum kümmern, ihm die bestmögliche Veredlung zu gewährleisten.

Alles eine Frage der Position

Beachten Sie schon bei der Bedarfsabklärung und Auftragsklarstellung mit Ihrem Kunden, ob gewünschte Druckpositionen überhaupt möglich und sinnvoll sind. Schauen Sie sich dazu das Textil genau an. Nicht empfehlenswert sind Drucke über Nähte, direkt an Reissverschlüsse oder Knöpfe angrenzend. Auch Netzfutter sind oft für eine Bedruckung schlecht geeignet, da sich deren Struktur in den Drucken sichtbar abbilden kann. Bei sehr dick gefütterten Textilien gilt es, den Druck eher nach oben anzupassen. Klären Sie diese Faktoren bereits beim Gespräch mit dem Kunden, wenn die Textilien ausgewählt werden. Das erspart Ihnen und Ihren Kunden später böse Überraschungen.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Es gibt unzählige Kombinationen von Textildrucken und Textilien. Dazu gibt es auch ein unüberschaubar grosses Angebot an Textildruckpressen. Dies führt dazu, dass es schwierig ist, die Applikationsvorgaben vollständig zu standardisieren. Hilfreich ist hier das Erfahrungswissen der Mitarbeiter. Übung macht bekanntlich den Meister und es empfiehlt sich, gewonnene Erkenntnisse zu dokumentieren, so dass auf diese Erfahrungen jederzeit wieder zurückgegriffen werden kann. Unsere Profis in der Applikationsabteilung geben Ihr Wissen zum Aufbügeln der Permatrend Transfers gerne weiter. Zögern Sie also nicht uns anzurufen, sollten Sie beim Applizieren auf Schwierigkeiten stossen. Die Telefonnummer 061 985 80 31 ist Ihr direkter Draht in unsere Applikationsabteilung, wo Ihnen langjährige und kompetente Applikationsprofis gerne weiterhelfen.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Bild für Blogpost - Wie die Würfel fallen. Gewinnspiel auf Facebook

Facebook Gewinnspiel – Wie die Würfel fallen

Leute, spielt mehr! Das pflegt ein guter Freund jeweils seinen Posts in den sozialen Medien beizufügen. Und recht hat er. Der Berufsalltag ist oft anstrengend und fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Da hilft eine spielerische Abwechslung, damit man kurz das Gehirn “durchlüften” kann. Deshalb spielen wir in unseren Newslettern von 2018 mit Würfeln und Worten. Vor Ihren Augen und hoffentlich mit Ihnen zusammen bei unserem Facebook Gewinnspiel und gewinnen Sie! 12 Mitarbeitende würfeln mit 4 Symbolwürfeln und verflechten die erzielten Piktogramme in eine Aussage zur  Permatrend. So lernen Sie in diesem Jahr 12 Menschen aus unserem Team kennen und was diese über unsere Firma denken. Dabei darf gerne auch mal gelacht werden.

Machen Sie mit und gewinnen Sie!

Es ist gar nicht so einfach, mit den gewürften Symbolen einen entsprechenden Satz zu formulieren. Probieren Sie es doch selber mit einem eigenen Thema aus. Unsere Videos werden jeweils auf Facebook gepostet. Die Symbole, die darin vorkommen, sind auch Ihre Vorlage für einen Spruch zu einem Thema nach Ihrer Wahl. Der Spruch, der auf Facebook die meisten Likes erhält, gewinnt. Als Preis winkt ein T-Shirt mit Ihrem Wettbewerbsbeitrag als Druckmotiv.

Und so gehts:

Schauen Sie sich das Video an und merken Sie sich die 4 Symbole, die darin vorkommen. Zaubern Sie daraus Ihren eigenen Slogan zu einem Thema nach Wahl und posten Sie diesen in den Kommentaren unterhalb des Videos. Der Spruch mit den meisten Likes gewinnt. Es werden nur Likes und Beiträge im Originalpost auf der Facebookseite von Permatrend AG gezählt. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Wir behalten uns vor, Beiträge mit verletzenden, rassistischen, sexistischen oder anderweitig unmoralischen Inhalten zu löschen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Das Voting läuft jeweils bis zum Ende des Folgemonats. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt über Facebook. Das Design des T-Shirts bleibt Permatrend überlassen und kann nicht vom Empfänger beeinflusst werden.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Viel Glück!

Wir freuen uns jetzt schon, Ihnen auf diesem Wege einige unserer Mitarbeitenden vorstellen zu können und wir sind gespannt auf Ihre kreativen Beiträge. Abonnieren Sie unseren Newsletter, damit Sie nichts verpassen. Wir wünschen Ihnen dazu viel Glück!

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Geschäftsführer von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Textilveredelung: Kleider machen Leute

Textilveredelung: Kleider machen Leute

Man hat keine zweite Chance für den ersten Eindruck, sagt man. Auch wenn das sehr oberflächlich klingt, stimmt es natürlich trotzdem. Nur eine Zehntelsekunde braucht das Gehirn, um ein Urteil zu fällen. Diese Fähigkeit macht aus evolutionärer Sicht durchaus Sinn: Freund von Feind schnell sicher unterscheiden zu können kann in brenzligen Situationen über Leben und Tod entscheiden. Die Vertrauenswürdigkeit spielt dabei eine grosse Rolle. Das stellte 2012 das italienische Forscherteam um Tessa Marzi von der University of Florence in einer Studie fest. Lesen Sie hierzu den Artikel von Welt.de, der auch als Quelle für meine Informationen diente.

Vertrauen schaffen

Gerade im beruflichen Umfeld ist Vertrauen zum Gegenüber eminent wichtig.  Berufsbekleidung soll deshalb nicht nur sicherheitsrelevante Vorgaben erfüllen, sondern auch dazu dienen, Angestellte einer Firma eindeutig zuordnen zu können. Das schafft Vertrauen und die Mitarbeitenden sind auch als Repräsentanten einer Firma erkennbar.

Image transportieren

Über die Firmenbekleidung, heute meist Corporate Fashion genannt, lässt sich aber nicht nur die Zugehörigkeit signalisieren. Sie dient auch dazu, ein Image zu transportieren und sollte Zielgruppen gerecht gewählt sein. Sprechen Sie ein überwiegend jugendliches Publikum an, ist der Anzug mit Krawatte vielleicht nicht ganz geschickt gewählt. Im Gegenzug dazu ist ein zu jugendliches und modisches Auftreten in einem eher konservativen Umfeld wohl auch nicht ganz richtig. Heute gibt es unzählige Anbieter von Corporate Fashion und Workwear, die unterschiedlichste Stile anbieten. Die Auswahl ist riesig. Lassen Sie sich deshalb unbedingt fachlich kompetent beraten und unterstützen.

Die Bedarfsanalyse steht am Anfang

In einer guten Beratung wird als erstes eine Bedarfsanalyse gemacht. Für welchen Einsatz ist die Bekleidung gedacht? Welches Image soll sie transportieren? Wie strapazierfähig sollen die Textilien sein? Wie werden sie gewaschen? Soll es eher modisch oder doch lieber klassisch elegant sein? Diese Fragen sollten Sie klären, wenn Sie Corporate Fashion oder Workwear anschaffen wollen.

Einfach besser veredelt

Textilien für das berufliche Umfeld sollten immer auch individuell veredelt werden. Das muss nicht heissen, dass das eigene Firmenlogo plakativ gross angebracht werden muss. Berufsbekleidung sollte die Zugehörigkeit zu einer Firma sichtbar machen. Sei es über die entsprechende farbliche Gestaltung oder die Veredlung durch Bedruckung oder Bestickung. Auch die Art der Veredelung unterstreicht die Wirkung, die mit Berufsbekleidung erzielt wird. Gestickte Motive wirken eher edel und exklusiv, dafür hat man beim Textildruck die grössere Gestaltungsfreiheit.

Die Gestaltung richtet sich nach dem Einsatz

Soll das Logo nun gross sichtbar gemacht, oder doch nur klein und diskret angebracht werden? Bringt man das Logo eher auf der Vorderseite oder Rückseite an? Diese Fragen klären sich, wenn man sich den Einsatzbereich vor Augen führt. So sind Mitarbeitende, die mit Kunden kommunizieren besser mit einem Logo bedient, das sichtbar ist, wenn man ihnen gegenüber steht. Handwerker die körperlich arbeiten, werden eher auch von hinten gesehen. Die Logoanbringung im Bereich von Schulter und Rücken macht dort mehr sind und bringt das Firmenlogo wesentlich besser zu Geltung.

Adresse und Telefonummer gehören auf die Visitenkarte

Haben Sie schon einmal eine Adresse oder eine Telefonnummer von einem bedruckten T-Shirt abgeschrieben? Wohl eher nicht. In einzelnen Fällen mag es Sinn machen, die Telefonnummer gross auf dem Rücken zu drucken. Gar keinen Sinn macht es aber, Adressen oder Telefonnummern bei kleinen Brustmotiven mit einzubeziehen. Diese sind in der Regel gar nicht lesbar. Gerade im beruflichen Umfeld gilt ein gewisser Abstand als höflich. Alles was Sie aus einem Meter Distanz nicht gut lesen können, macht auch keinen Sinn auf der Bekleidung. Am ehesten macht die Internetadresse Sinn. Diese kann heute ja auch mit jedem Smartphone rasch eingegeben werden und man erhält dann über die Webseite alle weiteren Angaben, die man benötigt.

Gute Beratung sichert Ihr Investment

Qualitativ hochstehende Berufsbekleidung hat in der Regel auch ihren Preis. Gerade bei grösseren Firmen kommt bei einer Neuausrüstung doch eine beachtliche Summe zusammen. Deshalb lohnt es sich, sich bei der Beschaffung von Berufsbekleidung unterstützen zu lassen. Es gibt etliche Firmen am Markt, die sich auf Corporate Fashion und Workwear spezialisiert haben. Dort erhalten Sie eine fachlich kompetente Beratung und werden im ganzen Evaluationsprozess unterstützt. Geht es um die Veredlung dieser Textilien, beraten wir als Spezialisten sowohl die Verarbeiter, wie auch Einkäufer aus der Industrie und den Handwerker vor Ort, welche Veredlungsmethoden für den geplanten Einsatz geeignet sind und die gewünschte Wirkung erzielen.

So unterstützen wir Sie dabei, einen guten ersten Eindruck zu machen.

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Webstuhl im Museum.BL Foto: Georgios Kefalas / museum.bl.ch

Vom Posamenten bis zum Pro Label –
Eine Zeitreise durch die Textilveredelung

Bereits im 16. Jahrhundert ratterten im Baselbiet die ersten Webmaschinen und kündigten schon damals ein neues Zeitalter an. Noch bevor die Industrialisierung begann, signalisierte das Erscheinen von Webstühlen in den unzähligen Bauern- und Wohnhäusern im Baselbiet eine Veränderung bei der Herstellung von Waren an. Es fand so etwas wie eine Vorindustrialisierung statt, die Ihre Spuren bis heute in der Region hinterlassen hat. Typisch sind die Häuser im Baselbiet und in Teilen des Fricktals, bei denen das Dach leicht abgeknickt und der Dachvorsprung verkürzt wurde, so dass mehr Licht durch die Fenster der obersten Geschosse drang und mehr Platz für die Webstühle geschaffen werden konnte. So wurden im Baselbiet fast dreihundert Jahre lang Seide in allen Farben zu sogenannten «Sydebändel» verarbeitet und durch die feinen Herren in der Stadt in alle Welt verkauft. Unzählige Geschichten ranken sich um die Botenwagen und ihre Führer, deren Aufgabe es war, die Seidenbändel vom Land in die Stadt und auf dem Rückweg den Lohn für die Weberinnen und Weber zu transportieren. Nicht selten ein lebensgefährliches Unterfangen.

Von der Heimarbeit zur Industrie

Im neunzehnten Jahrhundert verlagerte sich das Weben der Bänder immer mehr aus den Heimarbeitsstätten in neu errichtete Fabriken, in denen die Webstühle durch Wasserkraft oder mit Dampf betrieben wurden. Neu kamen auch Jacquardautomaten dazu, mit deren Hilfe man mittels Lochkarten auch komplexe Muster in die Bänder weben konnte. Die Untere Fabrik in Sissach, das vorgängige Domizil der Firma Permatrend, ist ein noch sichtbares Zeugnis aus dieser Zeit. Einen Posamenter-Webstuhl gibt es noch heute in einigen Museen, wie zum Beispiel im Heimatmuseum Sissach zu bestaunen.

Technische Entwicklung und Verlagerung der Produktion

Die Webstühle wurden laufend weiterentwickelt und noch heute stammen viele dieser Hightechmaschinen, die mittlerweile meist in China und anderen asiatischen Staaten im Einsatz stehen, aus der Schweiz. Ein Teil davon aus der 1887 entstandenen Fabrik Jakob Müller AG in Frick, der auch die Webmaschinen für unseren Fabrikanten herstellte. In der Schweiz wird kaum mehr industriell gewoben und im Baselbiet lebt die Posamenterei fast nur noch in unzähligen Geschichten, Liedern und Erinnerungen, die in manch einem Heimatmuseum zu finden sind. Die Produktion dieser Artikel wurde weitgehend nach Fernost verlagert. Meist wird heute auch nicht mehr nur in Seide, sondern in Polyester oder anderen synthetischen Fasern gewoben.

Das Museum.BL bietet hierzu eine interessante Ausstellung mit dem Namen „Seidenband. Kapital, Kunst & Krise“. Ein Besuch lohnt sich!

Das Pro Label – Ein Produkt mit Wurzeln in der Baselbieter Geschichte

Auch die heute von Permatrend angebotenen Pro Label entstanden aus der Tradition des Posamenten. Die Logos werden als Bänder gewoben, mit einem Heisskleber laminiert und anschliessend mit einem Laser konturgenau ausgeschnitten und an den Rändern versiegelt. Anschliessend können Sie mit einer Transferpresse aufgebügelt oder aufgenäht werden. Zusammen mit Technikern von Jakob Müller und unserem Produzenten haben wir die bereits im Markt erhältlichen gewobenen Etiketten optimiert. Ein speziell entwickeltes Webprogramm erlaubt es nun auch, helle Bildelemente so blickdicht zu weben, dass die anderen Farben im Motiv nicht durchscheinen. So wirken die gewobenen Logos in brillanten Farben und sind perfekt umgesetzt. Hergestellt werden die Pro Labels heute unter Aufsicht unserer Agentin in China. Ab 50 Stück in 4 – 5 Wochen geliefert, bereichern Sie unser abwechslungsreiches Sortiment an Textilveredlungsprodukten.

Und so schliesst sich der Kreis, wenn wir heute im Baselbiet unsere Pro Labels verkaufen, deren Ursprung einst die Seidenbändel waren, die den ersten industriellen Aufschwung im Kanton brachten. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal ein Pro Label sehen oder einsetzen: In diesem Kleinod, mit Wurzeln im Baselbiet, stecken über 300 Jahre Geschichte und Entwicklung.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Symbolbild zum Blogbeitrag: Stickerei oder Textildruck?

Stickerei oder Textildruck?

Eine Stickerei sieht edel aus und wirkt hochwertig. Viele Kunden wünschen sich deshalb, dass ihr Logo direkt ins Textil eingestickt wird. Doch das ist nicht immer möglich. Oft ist ein Textildruck nicht nur die bessere sondern auch die schönere Lösung. Sind Sie deshalb ab und zu unsicher, welche Methode am besten geeignet ist? Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie achten müssen.

Auf die Textilien kommt es an

Grundsätzlich sind fast alle Stoffe bestickbar. Doch auf einigen Materialien bilden sich nach dem Waschen kleine unschöne Fältchen um das gestickte Logo. Dies geschieht meist dann, wenn Sie zu feine Materialien ausgewählt haben. Der Effekt tritt auch ein, wenn auf leichten Baumwollstoffen gestickt wird. Diese können beim Waschen einlaufen, während das mit Polyestergarnen gestickte Logo keinen Schrumpfeffekt zeigt. Die Spannung des Stickfadens ist ein zweiter Grund. Damit die Stickerei schön satt und gleichmässig wirkt, braucht es eine bestimmte Fadenspannung. Sehr feine Materialien oder Stoffe mit einer geringen Schiebefestigkeit werden dann durch das Stickmotiv leicht zusammengezogen. Grundsätzlich gilt: zu feine oder leichte Stoffe sollten nicht oder wenn, dann nur mit sehr kleinen und feinen Logos bestickt werden. Unangenehm können Stickereien auf Textilien werden, die direkt auf der Haut getragen werden. Die Innenseitigen Knötchen und unterlegte Vliese können einen störenden Kratzeffekt auslösen.

Achten Sie auf Stickpositionen

Um Textilien besticken zu können, müssen diese mittels eines Rahmens in der Stickmaschine fixiert werden. Dabei bilden Reissverschlüsse, Taschen und schwer zugängliche Positionen ein Hindernis. Achten Sie immer darauf, dass die gewählte Stickposition gut zugänglich ist und keine Taschen darunter zu liegen kommen. In einigen Fällen können Taschen ab- oder Nähte aufgetrennt werden. Dies verteuert aber die Stickerei oft massgeblich.

Das richtige Logo? Logo!

Nicht alle Motive sind für eine Umsetzung als Stickerei geeignet. Zu feine Elemente können nicht mehr schön und Farbverläufe gar nicht realisiert werden. Hier kommt es aber auch auf den Untergrund an. Auf sehr dichten und glatten Oberflächen, wie zum Beispiel auf Softshelljacken, ist die Detailtreue höher als auf stärker strukturierten Geweben wie Piqué- oder Fleecematerialien. Logos und Schriften eignen sich besser als gezeichnete und bildhafte Motive. Bei Unsicherheiten lassen Sie sich am besten von Ihrem Sticker beraten und ein Anstickmuster herstellen.

Drucken statt Sticken

Ist Ihr Logo oder das Material nicht zum Sticken geeignet, ist der Textildruck die richtige Wahl. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten und auch Taschen und anspruchsvollere Positionen sind weniger problematisch. Als originelle Lösung bietet sich manchmal auch ein Sticklook Transfer an. Dieses sieht aus wie eine Stickerei, ist aber ein waschechter Textildruck.

Lassen Sie sich beraten

Nicht immer ist eindeutig klar, ob eine Stickerei oder ein Textildruck besser geeignet ist. Deshalb beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns Ihr Wunschlogo, die gewünschte Grösse und Angaben zum Material, dass Sie gerne veredeln würden. Gerne zeigen wir Ihnen auf, welches Verfahren Ihr Logo am besten zur Geltung bringt.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Richtig angezogen für den Sommer

Richtig angezogen für den Sommer

Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen wieder. Nicht selten auch bei uns über 30 Grad. Das ist in der Regel kein Problem, wenn man genügend trinkt, genügend Sonnencreme aufgetragen hat und in der Badehose neben dem Pool liegt. Im Beruf und beim Sport kommt es aber darauf an, dass man richtig angezogen ist. Nicht selten müssen aber vor allem am Arbeitsplatz auch gewisse Vorschriften eingehalten werden.

Richtig angezogen für den Sommer ist man mit den folgenden Tipps:

Helle Kleidung

Ziehen Sie Textilien mit hellen Farben an. Diese reflektieren das Sonnenlicht und erzeugen so weniger Wärme am Körper. Dunkle Farben wirken wie ein Sonnenkollektor. Sie “schlucken” das Sonnenlicht und wandeln es in Wärme um.

Naturfasern statt Synthetik

Tragen Sie möglichst Kleidung aus natürlichen Materialien. Baumwolle, Leinen oder Seide haben eine klimatisierende Wirkung und sind luftdurchlässig. So kann die Haut leichter atmen und wird leicht gekühlt. Beim Sport gilt das Gegenteil: Tragen Sie schnell trocknende Sporttextilien. Mit Bezeichnungen wie “Coolmax” und ähnlichen Begriffen werden Fasern bezeichnet, die Feuchtigkeit schnell vom Körper wegtransportieren und verdunsten. Dieser Effekt wirkt zusätzlich kühlend und hilft, vor Überhitzung zu schützen.

Über kurz oder lang

Oft neigt man dazu, im Sommer möglichst kurze Kleider anzuziehen. Das ist aber nicht unbedingt von Vorteil. Lange Kleidung schützt besser vor der Sonneneinstrahlung, sorgt also für Schatten auf der Haut und wirkt ebenfalls als leichter Schutz vor Sonnenbrand. In vielen Büros sind kurze Hosen und kurzärmlige Hemden verboten oder nicht gerne gesehen. Kurzarmhemden gelten ebenfalls nicht als Businesslike und gehören in den Freizeitbereich. Hier gilt es, die richtigen Farben und Materialien zu wählen, damit man auch im Büro keinen Hitzestau erleiden muss.

Luftig, leicht und nicht zu eng

Wählen Sie leichte und luftige Kleidungsstücke, die möglichst nicht am Körper anliegen. Enge Kleidung klebt unangenehm, wenn man ins Schwitzen kommt. Luftige und eher weit geschnittene Kleidung sorgt für viel Luft auf der Haut. Das hilft kühlen und ist wesentlich angenehmer. Verzichten Sie auch, wenn möglich, auf Gürtel und Krawatten. Da wo Krawatte Pflicht ist, lockern Sie diese etwas und öffnen Sie den obersten Knopf des Hemdes unsichtbar unter dem Krawattenknopf.

Sport ist Mord?

Wer in grosser Hitze und bei direkter Sonneneinstrahlung Sport treibt, sollte besonders auf die richtige Bekleidung achten. Eine Kopfbedeckung hilft, übrigens nicht nur beim Sport, Kopfschmerzen vorzubeugen und das Aufheizen des Körpers generell etwas abzubremsen. Auch hier sind helle Textilien angesagt, die möglichst wenig aufheizen sollen. Wie oben schon angetönt, ist es wichtig schnell trocknende Textilien zu tragen. Das Verdunsten der Feuchtigkeit sorgt zusätzlich für Kühlung. Achten Sie auch darauf, möglichst keine grossflächig bedruckte Sportkleidung zu tragen. Textildrucke sind in der Regel nicht atmungsaktiv. Eine löbliche Ausnahme bildet hier der Sublimationsdruck, der mehrfarbig auf weissen Synthetikgeweben oder in schwarz auch auf anderen Farben aufgebracht werden kann. Seine spezielle Beschaffenheit macht ihn atmungsaktiv und sorgt ebefalls dafür, dass kein Hitzestau entsteht.

Die richtigen Schuhe

Möglichst offene und leichte Schuhe sorgen auch an den Füssen für eine gute Belüftung. Achten Sie auch hier darauf, Schuhe aus natürlichen Materialien zu tragen, um das Schwitzen an den Füssen nicht zusätzlich zu erhöhen. Gepflegte Füsse und Fussnägel sind bei offenen Schuhen Pflicht. Lassen Sie die Schuhe nach dem Tragen gut an der frischen Luft trocknen und auslüften.

Richtig angezogen für den Sommer, wird auch die heisse Jahreszeit zum Genuss!

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Bedarfsabklärung und Evaluation Arbeitskleidung mit Textildruck

Bedarfsabklärung für Arbeitskleidung mit Druck

Arbeitskleidung mit Druck soll nicht nur schön sein und den Firmenauftritt positiv unterstreichen, sondern auch vorgängig definierten Ansprüchen und Erwartungen entsprechen. Hierdurch bleiben Kosten- und Nutzen in einem optimalen Verhältnis. Wichtig dabei ist, vorgegebene Normen, Gesetze und sicherheitsrelevante Faktoren im Vorfeld abzuklären. So stellen Sie sicher, dass die Textilien samt Veredelung den Vorgaben entsprechen. Dazu gehören insbesondere Gesetze und Vorschriften im Bereich High Visibility, chemische Beständigkeit, Schnitt- und Stichschutz sowie die Brennbarkeit der verwendeten Textilien und Textilveredelungen. Aber auch die gewünschte Lebensdauer, Bequemlichkeit, Waschbarkeit und längerfristige Verfügbarkeit sind Punkte, die bei einer Evaluation abgeklärt werden sollten. Mit der folgenden Checkliste zu Arbeitskleidung mit Druck wollen wir Sie unterstützen, die wichtigsten Informationen für eine erfolgreiche Auftragsabwicklung sammeln zu können.

Hierzu die Checkliste zur Bedarfsabklärung für Arbeitskleidung mit Druck

Sicherheit, Einsatzbereich

  • In welchem Arbeitsumfeld werden die Textilien eingesetzt?
  • Werden die Textilien vor allem in Innen- oder Aussenbereich eingesetzt?
  • Wie gross soll die Bewegungsfreiheit sein?
  • Welche gesetzlichen Normen müssen erfüllt sein?
  • Welchen äusseren Einflüssen sind die Textilien ausgesetzt? (Hitze, Kälte, Wetter, chemische Stoffe, Funkenschlag, Lichtbögen usw.)
  • Wie stark ist die mechanische Beanspruchung?
  • Gibt es spezielle Anforderungen an die Waschbarkeit der Arbeitsbekleidung mit Druck? (Hoher Verschmutzungsgrad, Desinfektion usw.)

Auftritt

  • Farben, die zum Einsatz kommen  (Textilien und Bedruckung oder Bestickung)?
  • Welche Materialien sollen eingesetzt werden?
  • Wie sehen die Logos / Motive aus, die aufgebracht werden?
  • Wo sollen diese angebracht werden?

Waschbarkeit

  • Wie werden die Arbeitskleidung mit Druck gewaschen? (Haushalt- oder Industriewäsche, Wäscherei, chemische Reinigung)
  • Müssen spezielle Bedingungen bei der Waschbarkeit berücksichtigt werden? (Kochwäsche, Desinfektion, Bleichmittel usw.)

Verfügbarkeit

  • Wie lange soll die Verfügbarkeit der Textilien für Nachbestellungen garantiert sein?
  • Wie flexibel soll die Nachassortierung für Textilien mit Veredlung sein?
  • Wird ein Bestellsystem mit Webshop und entsprechender Logistik erwartet?

Kosten und Nutzen

  • Welche Lebensdauer wird erwartet?
  • Wie werden die Faktoren Qualität und Preis gewichtet?
  • Sind spezielle Zertifizierungen vorgegeben? (Ökologie, soziale Standards)
  • Welche Stückzahl ist gewünscht?
  • Wie viel Zeit steht für die Realisierung des Projektes zur Verfügung?

Eine gute Bedarfsabklärung bei Arbeitskleidung mit Druck ist ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Auftragsumsetzung

Die obige Checkliste deckt hierzu die grundsätzlichen Fragen ab. Weiter sind je nach Branche oder Kundenanspruch demzufolge weitere Fragen zu klären. Zögern Sie deshalb nicht, Ihren Textilhändler und/oder Textilveredler schon früh genug mit ins Boot zu holen. So können Sie kurzum möglichst viel Fachwissen zu einem frühen Zeitpunkt an den Tisch bringen. Eine solide und ernsthafte Bedarfsabklärung ist deshalb eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Projekten bei der Beschaffung von Arbeitskleidung mit Druck. Permatrend hilft Ihnen dabei. Unabhängig davon, ob Sie Textilhändler, Textilveredler oder Endkunde sind. Fragen Sie uns doch jetzt gleich unverbindlich an.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

 

 

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Bild Migration Textildruck auf Softshell Jacke

Sublimation und Migration beim Textildruck

Jeder Textildrucker und wahrscheinlich auch viele Kunden aus dem Sport- oder Outdoorbereich kennen das Problem: Ein Motiv in hellen Druckfarben soll auf dunkles Softshell- oder Polyestermaterial gedruckt werden. Doch bereits nach dem Druck, oder noch schlimmer, erst nach Wochen oder Monaten verfärben sich helle Druckfarben und nehmen den Farbton des Textiles an. Man spricht dabei von Migration oder Sublimation. So erscheinen zum Beispiel weisse Nummern auf roten Fussballshirts nicht blütenweiss, sondern verfärben sich rosa. Ein noch schlimmerer Effekt zeigt sich bei der Bedruckung von Softshelljacken. Während sich die Verfärbungen auf Polyesterstoffen meist sehr gleichmässig zeigen, entstehen bei den beliebten Softshellmaterialien hässliche Farbflecken, die wie Schimmelflecken aussehen. Da dieser Effekt oft erst Wochen oder Monate nach der Bedruckung entsteht, führt das nicht selten zu einem finanziell gravierenden Schadenfall.

Was bedeuten die Begriffe Sublimation und Migration?

Der Grund für diese Effekte ist der Übergang von wieder frei werdenden Farbpartikeln aus den Textilien in die Druckfarbe. Dabei spricht man von einem Migrationseffekt. Oft wird fälschlicherweise auch von einem Sublimationseffekt gesprochen. Dies kommt daher, dass der Migrationseffekt meist in Zusammenhang mit im Sublimationsverfahren gefärbten Textilien entsteht. Ein kleiner Exkurs in die Chemie erklärt die beiden Begriffe:

Von Sublimation spricht man also bei der Färbung von Textilfasern durch eine feststoffliche Grundsubstanz, die in unserem Fall durch Wärme direkt in den gasförmigen Zustand übergeht und so das textile Material einfärbt. Von Migration sprechen wir, wenn Farbpigmente aus dem Textil in die Druckfarbe wandern.

Was kann man tun, um die Migration zu verhindern?

Bisher gab es nur einen Ansatz, um diese Verfärbungen zu verhindern: Mit sogenannten Migrationsblockern wurden Sperrschichten in die Textildrucke eingebaut, welche die migrierenden Farbpartikel an sich binden sollten, um zu verhinderten, dass diese an der Oberfläche der Textildrucke sichtbar wurden. Meist wurde dies durch die Verwendung von metallischen Pulvern erreicht und funktionierte in der Regel recht befriedigend. Ein grosser Nachteil dabei ist allerdings, dass solche Textildrucke komplett unelastisch sind, was eine Bedruckung von elastischen Materialien, wie sie heute im Sport- und Outdoorbereich die Regel sind, schwierig macht. Entweder zeigt sich durch die unterschiedliche Dehnbarkeit von Stoff und Druck ein unschöner Effekt, wenn diese Textilien am Körper getragen spannen oder noch schlimmer: oft neigen feine Linien und Elemente dazu, bei Beanspruchung zu reissen und bieten so Angriffsfläche für mechanischen Abrieb, was zu einer verkürzten Lebensdauer der Drucke führt.

Die Innovation: ökologisch, gut und unglaublich günstig

Klassische Migrationsblocker können nicht elastisch sein, weil beim Dehnen die Dichte der Sperrschicht herabgesetzt wird und so Farbpartikel trotzdem durchdringen können. Also braucht es einen neuen Ansatz.

Die neue Transfersorten PERMA Sport und PERMA Workwear von Permatrend gehen einen komplett neuartigen Weg. Sie werden aus Farbpasten hergestellt, die gar keinen Migrationsblocker mehr benötigen und somit den Migrationsprozess gar nicht erst zulassen. So kann höchste Farbdeckung mit grösstmöglicher Elastizität kombiniert werden. Die Bedruckung von stark ausblutenden Polyester- und Softshellmaterialien ist somit ab sofort absolut kein Problem mehr und funktioniert garantiert. Zusätzlich können mit diesen Transfers auch praktisch alle andern gängigen Textilien und Materialien bedruckt werden. Dass diese Farben auch noch in höchstem Masse schadstoffarm sind und sogar den Vorgaben von Adidas und Nike im Zuge der Detoxkampagne von Greenpeace entsprechen, ist mehr als nur ein positiver Nebeneffekt. Ebenso fallen auch die ausgesprochen günstigen Preise ins Gewicht. Wir dürfen hier getrost von einer echten Innovation sprechen, die das Potential hat, die Textildruckbranche zu revolutionieren!

Warten Sie also nicht länger und zögern Sie nicht, diese neue Transfergeneration auszuprobieren und seien Sie ein Teil dieser Revolution! Lassen Sie sich beraten und fordern Sie ihre Muster an. Schreiben Sie jetzt gleich ein E-Mail an info@permatrend.com und starten Sie mit uns in die Zukunft des Textildruckes.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Bild Blogbeitrag Ökologie im Textildruck

Ökologie im Textildruck

Viele Einkäufer von grossen Firmen sind heute angewiesen, ökologische und soziale Standards beim Einkauf von Textilien zu berücksichtigen. Das Thema ist vielschichtig und komplex und die Produktion von Textilien ist vielerorts immer noch ein dreckiges Geschäft – im wahrsten Sinne des Wortes.

Schadstoffbelastung in den Produktionsländern, aber auch bei uns

Schadstoffe in grossen Mengen gefährden die Gesundheit von Mitarbeitenden und die Umwelt. In den Textilien eingelagert und beim Waschen wieder gelöst, verschmutzen diese Chemikalien auch unsere Gewässer und Umwelt ohne von den Kläranlagen wieder herausgefiltert werden zu können. Dies darf uns weder als Firma noch als Mensch einfach egal sein.

Greenpeace macht in ihrer gross angelegten Detox Kampagne zu Recht darauf aufmerksam und brachte einige der grossen Textilhersteller zum Umdenken und Handeln. Doch der Wandel darf nicht bei der Produktion der Textilien Halt machen sondern gilt auch für uns Textildrucker und die Farbhersteller. In vielen Textildruckfarben, welche heute weltweit häufig verwendet werden, finden sich immer noch zu viele problematische Stoffe.

Ökologie ernst nehmen: Zertifizierungen und Greenwashing

Um sicherzugehen, dass die verwendeten Textildruckfarben die Umwelt nicht gefährden, sind Zertifizierungen ein gutes Mittel. Aber aufgepasst: nicht jedes Zertifikat deckt alle Bereiche ab und nicht jeder, der kein Zertifikat vorweisen kann, ist automatisch ein Umweltsünder. Oft sind kleinere Textildruckfirmen nicht in der Lage die aufwändigen und finanziell anspruchsvollen Zertifizierungen durchzuführen.

Fragen Sie deshalb nach:

  • Sind die Produkte, die der Textildrucker verwendet, bereits vom Hersteller zertifiziert?
  • Was tut der Textildrucker zusätzlich, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten? Hat er zum Beispiel eine interne Kläranlage, um keine unnötigen Schadstoffe in die Umwelt abzugeben?
  • Verfügt der Textildrucker über Testberichte und Analysen seiner verarbeiteten Farben? Die meisten Textildrucker und Farbhersteller arbeiten heute mit dem Öko Tex 100 Zertifikat. Dieses muss allerdings regelmässig erneuert werden, was finanziell nicht für jeden Verarbeiter tragbar ist.

Einige Zertifizierungsstellen darf man durchaus auch kritisch hinterfragen. Oft sprechen Firmen in der Werbung von ökologischer und sozialer Verantwortung. Schaut man aber genauer hin, sieht man, dass es sich dabei nur um Marketingversprechen handelt, die in der Firmenkultur nicht wirklich gelebt werden. Hier spricht man dann von Greenwashing.

GOTS – Global Organic Textile Standard: Ökologie aus Prinzip

Weiter als das oben erwähnte Öko Tex 100 Standard geht die GOTS Zertifizierung. Diese ist bezüglich der erlaubten Schadstoffe und der sozialen Verantwortung bei der Ökologie in der Herstellung von Textilien noch höheren Standards verpflichtet und wird auch von Greenpeace empfohlen. Die Akademie für Textildruck in Deutschland bietet zu diesem Thema am Samstag, 1. April ein interessantes Tagesseminar zum Thema «Nachhaltigkeit: Zertifizierter Textildruck» an. Referent Thomas Moser, der seine eigene Druckerei nach den Vorgaben von GOTS zertifizieren liess, gibt Einblick in diese Standards und Praktiken.

Labels und Standards im Bereich Ökologie im Textildruck

Welches Zertifikat für welche Standards steht, welche Bereiche der Produktionskette einbezogen werden und welches Label wann und wo Sinn macht, ist oft schwierig abzuschätzen. Sich in der grossen Auswahl zurechtzufinden, scheint schwierig, wenn man nicht selbst schon ein Experte auf diesem Gebiet ist. Hier helfen NGO’s, welche diese Zertifikate kritisch durchleuchten und darüber Aufschluss geben, wie nachhaltig diese Labels wirklich sind. Eine gute Anlaufstelle dafür ist www.publiceye.ch – Hier finden Sie auch eine Übersicht mit Labels und Standards samt entsprechenden Einschätzungen der Clean Clothing Campaign.

Die Ökologie ist beim Textildruck erst am Anfang

Trotz vieler Bemühungen von NGO’s, Produzenten und Verarbeitern stehen wir noch ganz am Anfang eines Bewusstwerdungs- und Veränderungsprozesses. Und jeder trägt darin Verantwortung –  angefangen bei den Produzenten bis hin zu den Konsumenten. Nach wie vor sind es die Konsumenten, die die grösste Macht haben. Je mehr sie bereit sind, bewusst einzukaufen und auf umweltfreundliche und sozial verantwortungsvolle Produktion zu achten, desto stärker wird der Druck auf die Produzenten, diesen Forderungen gerecht zu werden. Auch wenn dies bedeutet, dass am Schluss ein minim höherer Preis bezahlt werden muss, lohnt es sich für diesen positiven Effekt etwas mehr Geld auszugeben.

Die Gesundheit ist unbezahlbar wichtig und wir haben nur diese eine Erde. Tragen wir beidem Sorge!

 

 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Digitales Marketing für KMU im Bereich Textildruck und Stickerei

Digitales Marketing für KMU

Viele KMU Unternehmerinnen und Mitarbeitende im Bereich Marketing in KMU’s unserer Branche machen derzeit eine ähnliche Erfahrung: Die klassischen Marketingmethoden funktionieren nicht mehr. Die Rücklaufraten von Direct Mailings sind stark rückläufig und andere Methoden wie Print Werbung oder Sponsoring sind schlecht bis gar nicht messbar.

Aus klassischer Werbung wird digitales Marketing

Beobachten Sie Ihr eigenes Verhalten. Wie gehen Sie mit unverlangter Werbung um? Bei mir wandern Couverts, die nach Werbung aussehen, meist ungeöffnet in den Papierkorb. E-Mail Newsletter werden oft auch nicht gelesen. Selbst die bis jetzt stark eingesetzten Werbebanner verlieren schnell an Bedeutung. Studien zeigen, dass unser Gehirn beim Konsum von Webseiten und Onlineinhalten die Werbung einfach ausblendet. Die Lösung liegt im Content Marketing.

Aufmerksamkeit und Mehrwert

Wenn Sie Ihre bestehenden und potentiellen Kunden erreichen wollen, müssen Sie ihnen etwas bieten, das ihre Aufmerksamkeit erregt und ihnen gleichzeitig einen Mehrwert bietet. Es geht nicht mehr nur darum, ihren Kunden Produkte zu zeigen, um sie so zum Kauf zu animieren. Es geht vielmehr darum, dass Ihre Kunden an Sie denken und Sie im Internet finden, wenn diese ein Produkt kaufen wollen, dass Sie anbieten. Das Angebot im Internet für Dienstleistungen und Produkte ist unermesslich gross geworden. Als KMU ist es da schwierig, das nötige Budget einsetzen zu können, um sich aus dieser Masse hervorzuheben.

Vom Suchen und Finden

Was machen Sie selbst als erstes, wenn Sie ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung kaufen oder in Anspruch nehmen wollen? Entweder wissen Sie schon, wer Ihnen das Gesuchte bietet und haben eine feste Bezugsquelle dafür. Oder? Richtig! Sie suchen im Internet danach. Dabei werden von den meisten Usern organische Resultate den Werbeeinträgen vorgezogen. Genau darum geht es beim digitalen Marketing: Gefunden zu werden, dann wenn ein potentieller Käufer ein Produkt oder eine Dienstleistung sucht, die Sie anbieten. Dazu müssen Sie in den richtigen Kanälen mit dem richtigen Inhalt präsent sein.

Zielgruppen und Inhalte

Bevor Sie loslegen, sollten Sie ein Konzept erstellen. Wen wollen Sie mit welchen Inhalten auf welchen Kanälen erreichen und was möchten Sie dabei auslösen? Welche Kanäle möchten Sie nutzen? Als Grundplattform dient dafür Ihre Webseite. Diese sollte heute zwingend nicht nur für Desktopbildschirme, sondern zwingend auch für die Anzeige auf Handys und Tabletts optimiert sein. Richten Sie einen Blog ein, auf dem Sie Aktualitäten und Beiträge mit interessanten Informationen rund um ihre Branche anreichern können. Achten Sie dabei immer darauf, alle Beiträge mit relevanten Suchbegriffen (Keywords) und entsprechenden Metainformationen (Description usw.) auszustatten.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Ein grosser Vorteil des digitalen Marketings ist die Messbarkeit der Wirksamkeit Ihrer Massnahmen. Überlegen Sie genau, was Sie erreichen möchten (Engagement, Klicks, Likes, Verbreiterung ihrer Reichweite usw) und messen Sie nach der Publikation, ob Sie ihre Ziele erreicht haben. Mit A/B-Tests, können Sie den gleichen Inhalt unterschiedlich aufbereiten und an jeweils eine Hälfte ihrer Zielgruppe ausliefern. So erfahren Sie, auf welche Art Sie ihre Zielgruppen am besten erreichen.

Kanäle und Plattformen

Nutzen Sie dabei alle Kanäle, die sich ihnen bieten. Aber tun Sie dies mit einem klaren Konzept. Dabei hilft es, sich selbst zu beobachten und herauszufinden, welche Art von Informationen Sie wo konsumieren. Nach dem Einrichten der Kanäle geht es darum, sich mittels Community Management  eine geeignete Leserschaft (Community) aufzubauen und zu pflegen. Dafür gibt es viele Tipps und Hilfsmittel, die Ihnen helfen, relevante Nutzer zu finden und anzusprechen. Je nachdem, wen Sie ansprechen möchten, bieten sich etliche Plattformen an.

Beispiele für Plattformen und Sociale Medien

– Die wichtigste Plattform ist Ihre eigene Webseite. Achten Sie darauf, dass diese immer aktuell und mit den für Sie relevanten Suchbegriffen ausgestattet ist. Wichtig ist auch, dass die Homepage auf allen Geräten wie Desktop PC’s, Handys und Tabletts nutzbar ist.

– Richten Sie einen Blog auf Ihrer Webseite ein. Hier können Sie weiterführende Artikel mit echtem Mehrwert für Ihre Kunden für Interessenten publizieren.  Mit relevanten Suchbegriffen versehen, dient ein Blogbeitrag auch dazu, potentielle Kunden über die Suchresultate in den Suchmaschinen auf Ihre Webseite zu führen.

Linkedin für relevante Businessthemen und zum professionellen Netzwerken

XING ist ebenso für Businessthemen und zum Netzwerken, hauptsächlich im deutschsprachigen Raum, geeignet.

Facebook verbindet Menschen vor allem über Themen, die auch im privaten Bereich interessant sind. Zeigen Sie die Menschen hinter der Firma, geben Sie Anwendungstipps und treten Sie mit Ihren Kunden in Kontakt

Instagram bietet sich für alles an, dass Sie mit schönen Bildern zeigen können. Hier bietet sich Ihnen eine Plattform für Referenzen, Ideen, aber auch für die schönen Dinge des Lebens in und um die Firma an

Pinterest ist eine interaktive, bildbasierende Linksammlung, ähnlich einer Pinnwand und wird von vielen Menschen alternativ oder ergänzend zu Suchmaschinen genutzt

Twitter bietet sich als Informations- und Interaktionskanal an. Hier finden sich viele Marketer und Journalisten. Also genau der richtige Ort, für wichtige Ankündigungen und News.

Selber machen oder outsourcen?

Die meisten Socialmedia Plattformen sind kostenlos. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass gutes digitales Marketing nicht gerade wenig Ressourcen bindet. Falls Sie es selber im Hause behalten wollen, backen Sie lieber kleinere Brötchen, dafür aber richtig tolle! Also wählen Sie möglichst nur die Kanäle aus, die Ihnen dienen. Diese sollten dafür aber aktiv gepflegt werden. Wenn Sie die personellen Ressourcen zur Verfügung stellen können, lohnt es sich, die Mitarbeitenden entsprechend auszubilden. Hierzu gibt es attraktive Angebote. Angefangen beim Kurs in der Migros Klubschule, bis hin zu Ausbildungen mit CAS (Certificate of Advanced Studies) zum Beispiel bei der FHNW sind heute viele gute Kurse zu finden. Es gibt auch viele Agenturen und Anbieter, die sich professionell um Ihr digitales Marketing kümmern.

Das Wichtigste ist aber bei allen diesen Themen: Blicken Sie nach vorne und bleiben Sie nicht stehen. Genauso wie sich das Verhalten der Kunden im Internet und beim Einkaufen verändert, sollten auch Sie sich mitverändern, damit Sie weiterhin Ihre Kunden erreichen und von Ihnen gefunden werden können.

 

 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Bild Blogbeitrag Das Zwiebelprinzip. Foto von David Schiersner

Das Zwiebelprinzip: Warm eingekleidet durch den Winter

Der menschliche Körper ist zum Überleben auf Wärme angewiesen. Die Standardtemperatur liegt bekannter Weise bei ca. 37° Celsius. Fällt die Kerntemperatur um 10 Grad, führt dies unweigerlich zum Tod. Nur wenige Menschen können die Körpertemperatur mittels geistiger Kräfte kontrollieren, wie Wim Hof, der niederländischen „Iceman“, der achtzehn internationale Rekorde im Ertragen extremer Kälte hält. Abhärtung und Meditation mögen sicher funktionieren. Aber für den Grossteil der Menschheit ist es wesentlich einfacher und angenehmer auf die richtige Bekleidung und deren richtige Kombination zurückzugreifen. Den aktiven Outdoorsportlern ist das Zwiebelprinzip natürlich bereits ein Begriff. Aber auch im Alltag hilft dieses Wissen, um sich vor Kälte zu schützen.

Wie das Zwiebelprinzip funktioniert

Wie bei einer Zwiebel werden mehrere Lagen von Kleidung übereinander getragen. Jede dieser Lagen übernimmt bestimmte Funktionen. Ziel ist es, die Feuchtigkeit vom Körper weg zu transportieren oder von ihm fern zu halten und den Wärmeverlust so gut wie möglich zu verhindern. Dies geschieht, in dem man die richtigen Kleidungsstücke in der richtigen Kombination übereinander trägt.

1. Schicht: Baselayer

Die erste Schicht wird direkt auf der Haut getragen und soll, vor allem beim Sport, den Schweiss rasch von der Haut weg transportieren, damit diese möglichst trocken bleibt. Dafür sollte möglichst hauteng anliegende und elastische Kleidung gewählt werden, die die Feuchtigkeit gut aufnimmt und an die Gewebeaussenseite weiter transportiert. Am besten eignet sich hierfür Thermounterwäsche aus Kunstfasern oder Merinowolle. Wolle kann bis zu 30% Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Diese erste Schicht sorgt also dafür, dass die Haut trocken bleibt und hat durch die Luft, die sich im Gewebe befindet, eine leicht isolierende Wirkung. Bei der Bedruckung solcher Textilien muss unbedingt auf Hautfreundlichkeit und Elastizität der Druckfarben geachtet werden. Bedrucken Sie keine grossen Flächen, damit der Feuchtigkeitstransport nicht unterbunden wird.

2. Schicht: Isolation

Bei der zweiten Schicht geht es vor allem darum, Wärme zu speichern. Dies erreicht man, in dem man möglichst viel Luft im Gewebe festhält. Da Luft die Wärme schlecht leitet, ist sie ein guter Isolator. Am besten eignen sich dafür leicht gefütterte Kleidungsstücke, zum Beispiel mit Primatloftfüllung oder Fleecematerialien. Idealerweise sind diese auch windabweisend. Sie sollten aber auf jeden Fall sehr wasserdampfdurchlässig sein, um die Feuchtigkeit, die über den Baselayer von der Haut weg transportiert wird, durch zu lassen. Wählen Sie diese Schicht nicht zu dick, um nicht übermässig zu schwitzen.

3. Schicht: Wetterschutz

Die äusserste Schicht sollte zuverlässig vor Wind und Nässe schützen. Idealerweise handelt es sich dabei um ein Hard- oder Softshellmaterial. Vorsicht ist bei den Erwartungen an dampfdurchlässige Membranen geboten. Damit diese funktionieren, muss eine Temperaturdifferenz von ungefähr 5°C vorhanden und die Luftfeuchtigkeit darf nicht zu hoch sein. Bei wind- und wasserdichten Jacken sollten ausreichend Ventilationsöffnungen vorhanden sein. Ebenfalls ist bei der Pflege auf das richtige Waschmittel und dessen Dosierung zu achten. Verzichten Sie unbedingt auf Weichspüler, Vollwaschmittel und Bleichmittel. Diese können die Poren von Membranen verstopfen oder diese gar zerstören. Softshellmaterialien sind relativ problemlos zu pflegen, sollten aber ab und an neu imprägniert werden.

Optimiertes Zwiebelprinzip

Gerade beim Sport ist es wichtig, das Zwiebelprinzip anzupassen. So sollten Sie darauf achten, dass die äusserste Schicht genügend Ventilationsöffnungen hat, damit bei sportlicher Betätigung kein Wärmestau entsteht. Achten Sie auch darauf, dass die Wärmeregulation der Intensität ihrer Sportart angepasst ist. Im Zweifelsfalle ist ein bisschen Frieren am Anfang besser, als während dem Sport viel zu warm angezogen zu sein. Bei längeren Touren bietet es sich an, einen zweite, leichtere oder wärmere Isolationsschicht mit zu nehmen, um sich veränderten Wärmebedürfnissen anpassen zu können. Achten Sie ebenfalls darauf, dass die jeweiligen Funktionen nicht durch unsachgemäss angebrachte Textildrucke oder Stickereien verschlechtert werden. Lassen Sie sich dazu unbedingt vom Experten beraten.

Wir wünschen Ihnen einen vergnüglichen Winter!

 

 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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sportmarkt basel - sport arten ausprobieren

Lust auf Sport? Am Sportmarkt Basel neue Sportarten ausprobieren!

“Nur die Hälfte der Kinder kann den Purzelbaum, Springen, einen Ball prellen oder gezieltes Werfen: Dabei haben Erstklässer gemäss einer Untersuchung teils grosse Schwierigkeiten. Wissenschaftler im Bereich Sport kennen die Ursache dafür. Kinder und Jugendliche von heute sind motorisch und koordinativ unbegabter als früher. Wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet, stellten Sportwissenschaftler in einer aktuellen Untersuchung mit über 300 Erstklässlern in Zürich fest, dass fast die Hälfte der Kinder nicht fähig ist, einen Purzelbaum zu schlagen. 75 Prozent der Kinder haben Schwierigkeiten, zu springen. Nur 35 Prozent gelingt es gut, einen Ball zu prellen.” Quelle: Artikel aus dem Tagesanzeiger vom 10. Juli 2016

 

Der Wunsch Neues im Sport auszuprobieren unter Jugendlichen ist gross

“43 Prozent der Sport treibenden 10–14-Jährigen möchten zukünftig eine Sportart neu oder vermehrt betreiben, bei den 15–19-Jährigen sind es 40 Prozent. Mädchen und junge Frauen (45% bzw. 43%) äussern noch etwas häufiger einen Sportwunsch als Knaben und junge Männer (41% bzw. 38%).

Ein Viertel der 10–14-Jährigen und ein Drittel der 15–19-Jährigen, die einen Sportwunsch äussern, nennen sogar mehrere Sportarten, die sie neu oder vermehrt ausüben wollen. In der Mehrzahl der Fälle wollen die Jugendlichen nicht nur eine bereits ausgeübte Sportart intensivieren, sondern tatsächlich eine weitere Sportart erlernen.”

Dies zeigt der Kinder- und Jugendbericht “Sport Schweiz 2014” (Link zum Bericht) im Auftrag von

 

Sportmarkt Basel: Der Sporttag für die ganze Familie

Sport scheint also für die Entwicklung der motorischen und sozialen Fähigkeiten wichtig zu sein. Nicht zuletzt ist Sport auch ein Thema, bei dem viele Kinder und Jugendliche viel Spass haben. Deshalb möchten wir Ihnen einen Besuch vom Sportmarkt Basel gerne ans Herz legen.

Am Sonntag 4. Dezember 2016 findet in der St. Jakobshalle zum zweiten Mal der Sportmarkt Basel statt. Von 11.00 bis 17.00 Uhr haben Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, 18 verschiedene Sportarten aktiv auszuprobieren. Der Eintritt ist gratis! Auch Mamis, Papis, Gotten, Göttis und Grosseltern, sowie ältere Geschwister und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen.

Zu entdecken gibt es:

Den Flyer dazu  gibt es unten zum Herunterladen.

 

Viele freiwillige Helfer

Laut der oben erwähnten Studie engagiert sich also rund ein Viertel der 15–19-Jährigen freiwillig und meist unentgeltlich für den Sport. Darum hält Sport nicht nur fit und gesund, sondern fördert  deshalb auch die soziale Verantwortung und gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu bewirken. Aus diesem Grund sind auch wir in diesem Bereich aktiv.

 

Unser Engagement

Sport ist für uns als Textildruckerei und Stickerei ein wichtiges Thema, weil wir tagtäglich Textilien für Sportler und Vereine bedrucken und besticken. Aus diesem Grund ist uns deshalb auch als Menschen in der Firma die Unterstützung von speziellen Projekten im Sportbereich ein wichtiges Anliegen. So unterstützen wir deshalb zum Beispiel neben dem Sportmarkt in Basel das Projekt Strassenfussball vom Verein Surprise.

 

button_download Download Flyer Sportmarkt Basel

 

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Weihnachtsgeschenke für Firmen

Weihnachtsgeschenke für Firmen: Checkliste für Entscheider

Jedes Jahr, spätestens im Herbst, steht die gleiche Frage wieder im Raum: Was schenkt man der geschätzten Kundschaft zu Weihnachten? Sicher kennen Sie das auch. Gegen Ende Dezember kommen die Aussendienstmitarbeiter Ihrer Lieferanten vorbei und überreichen Ihnen mit strahlendem Lächeln ihre Weihnachtsgeschenke für Firmen, um sich für die Geschäfte im Verlaufe des Jahres zu bedanken und natürlich, um die Kundenbeziehung mit einer kleinen, positiven Überraschung lebendig zu halten. Doch oft landen diese Geschenke irgendwo in einer Schublade oder noch schlimmer, direkt im Abfall. Damit Sie Ihr Ziel erreichen, nämlich den Beschenkten eine möglichst lang anhaltende Freude zu bereiten und als Firma einen positiven Eindruck zu hinterlassen, sollte Ihr Geschenk wohl überlegt ausgewählt werden. Doch das ist gar nicht so einfach! Wie Sie mit ein paar einfachen Fragen eine optimale Auswahl treffen können, zeigt Ihnen unsere Checkliste. Vorab aber noch ein paar Tipps, die Sie beachten sollten:

Weniger ist mehr! Setzen Sie Ihr Budget clever ein.

Fragen Sie sich, ob sie wirklich allen Kunden ein Weihnachtsgeschenk offerieren wollen, oder ob Sie den Kreis zugunsten eines wertigeren Geschenkes lieber einschränken. Billig wirkende Massenware kann beim Beschenkten das Gegenteil von dem bewirken, was sie erreichen wollen und negativ wahrgenommen werden.

Nützlich statt nur schön

Geschenke sollten nicht nur beim Überreichen Freude bereiten. Verschenken Sie etwas, dass der Kunde danach mehrfach benutzen kann und Sie als Firma so immer wieder positiv ins Bewusstsein rückt. Dabei spielen Faktoren wie Haptik, Funktionalität und Design eine wichtige Rolle.

Klein aber fein

Ihr Geschenk sollte Ihre Wertschätzung dem Kunden gegenüber sichtbar machen. Dabei spielt nicht die Grösse die Hauptrolle, sondern der Nutzen und die Wertigkeit.

Passend zur Zielgruppe

Vermutlich werden Sie der Dame im Coiffeursalon mit einem Multifunktionswerkzeug nicht so wirklich gerecht. Wählen Sie einen Artikel, der zu Ihren Kunden passt.

Weihnachtsgeschenke für Firmen am richtigen Ort einkaufen erspart Ärger

Eine Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Geschenkes bietet Ihnen dabei unsere Checkliste Weihnachtsgeschenke für Firmen. Gerne unterstützten wir Sie dabei auch persönlich.  Weitere qualifizierte Werbeartikelhändler finden Sie im Verzeichnis auf der Webseite des Verbandes der Schweizerischen Werbeartikelindustrie Promoswiss. Diese verpflichten sich einem Ehrenkodex, der die Einhaltung von moralisch-ethischen Werten und faires Geschäftsverhalten voraussetzt.

Viel Freude und Erfolg beim Schenken!

 

button_download Checkliste Firmen – Weihnachtsgeschenke (PDF)

 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien

11 ultimative Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien

Bedruckte oder bestickte Textilien sind aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Wir tragen Sie im Büro, an Messen, als Arbeitsbekleidung in der Werkstatt und auf der Baustelle, beim Sport, im Verein und natürlich auch privat. Sie sind Teil unserer Identität im beruflichen Alltag, aber auch im Privatleben. Nicht selten sind es, vor allem im Freizeitbereich, echte Lieblingsteile, die wir oft und gerne tragen. Doch manchmal erleben wir nach der Wäsche eine bittere Enttäuschung. Das Lieblings T-Shirt ist eingelaufen oder die Farbe blutet aus. Der Druck wird brüchig oder es bilden sich unschöne Fältchen um die Stickerei. Dabei handelt es sich oft gar nicht um eine schlechte Produktqualität, obwohl diese natürlich auch einen grossen Einfluss auf die Lebensdauer eines Textils hat. Mit der richtigen Pflege können Sie die Lebensdauer ihrer veredelten Bekleidung entscheidend verlängern und haben so länger Freude an ihren Lieblingstexilien. Deshalb haben wir Ihnen hier die 11 ultimativen Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien zusammengestellt:

1. Waschen Sie bedruckte und bestickte Textilien mit der Innenseite nach aussen gewendet

Die Waschmaschine macht ihre Wäsche nicht nur sauber, sondern ist auch eine mechanische Belastung für ihre Textilien. Die Aussenseite der Materialien wird in unzähligen Umdrehungen in der Wäschetrommel hin und her geschleudert. Dabei entsteht eine mechanische Reibung der Stoffoberfläche an der Waschtrommel, aber auch an den anderen Wäschestücken. Wenden Sie die Innenseite nach aussen, werden so die sichtbare Oberfläche, aber auch Textildrucke und Stickereien geschont. So bleiben ihre Textilien länger schön und verblassen auch weniger, da eine rauhe Oberfläche matter wirkt als eine glatte Aussenseite.

2. Halten Sie sich unbedingt an die vorgeschriebene Waschmitteldosierung

Wussten Sie, dass eine zu starke Waschlauge sowohl Textilien als auch Textildrucke und Stickgarne chemisch angreift und auf- oder ablösen kann? Ist der PH Wert der Waschlauge höher als 11, wirkt diese agressiv und schädigt Stoffe, Druckfarben und Stickgarne. Dosieren Sie also genau nach Angabe der Waschmittelhersteller. Die Wasserhärte ist dabei ein entscheidender Faktor. Auskunft über den Härtegrad ihres Wassers erhalten Sie meist auf der Verwaltung oder der Homepage ihres Wohnortes oder hier. Wenn Sie die Dosierung noch weiter reduzieren, was bei wenig verschmutzter Wäsche durchaus möglich ist, können Sie sich sogar teure Spezialwaschmittel für schwarze Textilien sparen. Nebenbei schonen Sie so auch ihre Haut und die Umwelt.

3. Verzichten Sie auf Weichspüler

Weichspüler sind Emulsionen aus Fett und Wasser, die mit Parfum angereichert sind. Sie verhindern das komplette Austrocknen der Wäsche und machen sie weicher. Doch auch diese chemischen Zusätze sind für die Lebensdauer ihrer Textilien nicht förderlich. Ausserdem bieten sie einen guten Nährboden für Bakterien. Um Farben aufzufrischen und die Wäsche weicher zu machen, können Sie dem letzten Spülgang einfach ein wenig Essig beigeben. Dies löst den restlichen Kalk vom Waschwasser aus dem Gewebe und macht die Fasern so etwas glatter. Damit werden so ganz nebenbei auch die Farben der Wäsche wieder aufgefrischt.

4. Beachten Sie die Füllmenge der Waschtrommel

Füllen Sie ihre Waschtrommel nach Möglichkeit bis zum empfohlenen Wert. Wird die Waschtrommel überladen, verschlechtert sich das Waschergebnis, weil sich die Wäsche beim Waschvorgang zu wenig bewegen kann. Wird zu wenig Wäsche in die Maschine gefüllt, wird die Wäsche zu stark in der Maschine bewegt, was die mechanische Belastung erhöht. Sollten Sie zu wenig Wäsche haben, kann zum Beispiel ein grosses Frotteetuch in passender Farbe mitgewaschen werden.

5. Behandeln Sie stark verschmutze Wäsche punktuell vor

Bei stark verschmutzter Wäsche empfiehlt sich eine punktuelle Vorbehandlung der einzelnen verschmutzen Flächen. Die Flecken können mit einem Spray oder in Wasser aufgelöstem Waschpulver behandelt werden. Lassen Sie die Vorbehandlung mindestens 10 Minuten einwirken, bevor Sie den Waschgang starten. Warten Sie aber nicht zu lange. Die vorbehandelte Stelle sollte auf keinen Fall eintrocknen. Danach waschen Sie die Wäsche normal. Bei sehr starker Verschmutzung empfiehlt es sich einen Vorwaschgang einzulegen. Erhöhen Sie aber nicht die Waschmitteldosierung, da sonst der PH Wert der Waschlauge zu hoch wird (Siehe Punkt 2).

6. Vermindern Sie das Einlaufen von Baumwolltextilien mit einem einfachen Trick

Neu gekaufte Baumwolltextilien können bei der ersten Wäsche um bis zu 10% einlaufen. Beachten Sie dies schon beim Kauf und rechnen Sie das beim Auswählen der Grösse mit ein. Um beim Waschen ein Schrumpfen zu vermindern, legen Sie neu gekaufte Baumwolltextilien für 24 – 48 Stunden in ein kaltes Wasserbad und schwenken Sie die Wäsche ab und zu. Danach lassen Sie die Textilien trocknen und waschen diese anschliessend ganz normal. Ziehen Sie die noch feuchten Textilien vor dem Aufhängen vorsichtig in Form.

7. Sortieren Sie Ihre Wäsche vor dem Waschen

Dunkle Baumwolltextilien neigen bei den ersten Waschgängen dazu, Farbe in die Waschlauge abzugeben. Ein neues rotes T-Shirt kann ihnen so rasch eine ganze Wäscheladung rot verfärben. Deshalb sollten Sie ihre Wäsche nach zwei Kriterien vorsortieren: Farbe und Waschtemperatur. Waschen Sie immer gleiche Farbtöne zusammen. Sind die Textilien schon mehrfach gewaschen, reicht es nach Hell und Dunkel zu sortieren. Beachten Sie auch die Pflegeanleitung in den Textilien. Beim Sortieren können Sie dann auch gleich die Taschen ihrer Kleider kontrollieren. Nichts ist ärgerlicher als ein vergessenes Papiertaschentuch, das die gesamte Wäsche mit weissen flockigen Rückständen “verschönert”.

8. Die richtige Waschtemperatur: Weniger ist Mehr!

Die meisten Textilien aus Baumwolle oder Polyester nehmen keinen Schaden, wenn ein sie aus Versehen einmal heisser als vorgeschrieben gewaschen werden. Bei Wolle ist allerdings erhöhte Vorsicht geboten. Wolle verträgt keine hohen Waschtemperaturen. Bei den heutigen Waschmitteln kann meist getrost bei 30 oder 40 Grad gewaschen werden, ohne dass es dabei zu einer Verschlechterung des Waschergebnisses kommt. Kühlere Waschtemperaturen schonen nicht nur Textilien und Druckfarben, sondern auch die Umwelt!

9. Bügeleisen und Textildruckfarben sind keine Freunde

Die meisten Textildruckfarben vertragen keine hohen Temperaturen. Bügeln Sie also nie über bedruckte Stellen! Um bedruckte Stellen auf Textilien trotzdem faltenfrei machen zu können, legen Sie zum Bügeln einfach ein Backtrennpapier auf den Druck. Verwenden Sie dieses aber nur einmalig. Es kann nämlich sein, dass Farbrückstände am Backpapier haften bleiben und bei erneuter Verwendung auf das nächste zu bügelnde Textil übertragen werden. Seien Sie auch vorsichtig beim Bügeln von Stickereien. Diese sind meist aus Polyestergarnen angefertigt. Stellen Sie die Temperatur beim Bügeleisen auf maximal zwei Punkte (max. 150°C) ein. Ansonsten könnte es passieren, dass der Stickfaden schmilzt und am Bügeleisen kleben bleibt.

10. Vermeiden Sie Löcher in den Textilien

Sicher haben auch Sie schon bemerkt, dass manchmal nach dem Waschen kleine Löcher in feinen Geweben zu finden sind. Diese haben fast immer einen mechanischen Ursprung und werden oft entweder durch eine beschädigte Wäschtetrommel oder andere harte Gegenstände wie Reisverschlüsse, Nieten oder Strasssteine verursacht. Waschen Sie deshalb Textilien mit solchen Applikationen oder Reisverschlüssen zusammen mit robusten Kleidern wie Jeans oder Frotteewäsche. Sollten trotzdem Löcher entstehen, ist ein Blick in die Wäschetrommel hilfreich. Ist diese beschädigt, hat scharfe Kanten oder andere Unregelmässigkeiten in der Oberfläche, können diese die Textilien beschädigen. Ihr Elektrogerätelieferant weiss Rat, falls eine Reparatur notwendig sein sollte. Falls die genannten Gründe nicht zutreffen, hilft vielleicht ein Lavendelsäcklein im Schrank ;)

11. Schicken Sie den Tumbler in Urlaub

Natürlich ist der Tumbler eine tolle Erfindung und in manchen Haushalten ist eine Lufttrocknung der Wäsche aus Platzgründen nur schlecht möglich. Bedenken Sie aber, dass die maschinelle Wäschetrocknung eine massive mechanische Belastung ihrer Kleidung darstellt. Die Überreste im Flusensieb zeigen deutlich, wie viele Fasern ihre Textilien bei jedem Trocknungsvorgang verlieren. Dass dies die Alterung ihrer Bekleidung beschleunigt, leuchtet ein. Falls Sie keine andere Möglichkeit haben, achten Sie beim Trocknen darauf, eine schonende Variante mit niedriger Temperatur zu wählen.

Mit dem Beachten dieser Tipps können Sie die Lebensdauer von bedruckten und bestickten Textilien massgeblich verlängern und haben so länger Freude an ihren Textilien. Der leichte Mehraufwand ist es allemal Wert!

Viel Erfolg beim Waschen und lange viel Spass mit Ihrer Lieblingsbekleidung!

 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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Textildruck: Plotten VS Siebdruck-Tranfsers

Textildruck Know How: Plotten VS Siebdruck-Transfer

Diejenigen unter Ihnen, die mit dem Schneidplotter Motive für den Textildruck herstellen, wissen wie einfach die Produktion von Logos für den Druck auf Textilien ist. Zumindest scheint es so. Denn oft geht vergessen, wie viel Zeit bei komplexen Motiven für das Entgittern benötigt wird.

Rechnet man die Materialkosten und die Produktionszeit zusammen, merkt man schnell, dass die Produktion von mehr als 50 gleichen Motiven sehr kostspielig werden kann. Bei einfachen Schriftzügen und Formen fällt die Rechnung sanfter aus. Da lohnt sich auch mal die Produktion einer grösseren Menge an Motiven mit dem Schneideplotter. Soll es aber mehrfarbig sein, oder es müssen viele freigestellte Details dargestellt werden, geht die Rechnung nicht mehr auf.

Werfen Sie das Geld nicht zum Fenster hinaus!

Mit Ihrer Transferpresse können Sie bekanntlich nicht nur Schneideplotterfolien, sondern auch Siebdrucktransfers aufbügeln. So können Sie nicht nur bei der Produktion von grösseren Mengen Kosten sparen, sondern auch gleich Ihr Sortiment an Druckmotiven mit technischen Eigenschaften erweitern. Egal ob hoch dehnbar, mit Blocker gegen das Migrieren von Polyesterfarbpartikeln, für Industriewäsche geeignet, zertifiziert flammhemmend, im Tageslicht die Farbe wechselnd, mit Glanz- und Glittereffekt oder mit coolem Vintagelook. Siebdrucktransfers bieten fast unendliche Möglichkeiten.

Die Transferpresse machts möglich. Vergrössern Sie ihr Sortiment!

Mit Ihrer Transferpresse können Sie aber nicht nur Siebdrucktransfers aufbügeln. Auch gewobene Labels oder freigestellte Stickereien können damit auf Textilien aufgebracht werden. So sind Sie in der Lage, das komplette Textilveredelungsortiment anzubieten, ohne eine aufwändige und kostenintensive Produktion führen zu müssen.

Beratung vom Profi

Das klingt jetzt alles sehr spannend, aber irgend jemand muss ja da auch noch Bescheid wissen, damit das richtige Produkt für den richtigen Einsatz gewählt wird. Ein starker Partner übernimmt das natürlich für Sie. Beratung ist das A und O in der Textilveredelungsbranche. Denn nichts ist ärgerlicher als ein missglückter Auftrag oder eine Kundenreklamation.

Für Fragen diesbezüglich stehen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung.
 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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PRODIR Kugelschreiber QS

Prodir Kugelschreiber: Dinge, die wirklich wichtig sind!

In Japan ist man überzeugt, dass Wörter eine Seele haben. Und eine Wirkung. Deshalb wird die Sprache achtsam und wohl überlegt eingesetzt.

Genau so ist es doch aber auch mit den Dingen, mit denen wir uns umgeben. Und gerade bei Werbeartikeln sollte man sich dessen bewusst sein. Denn nicht nur die an der Oberfläche sichtbare Botschaft wird vom Empfänger wahrgenommen. Prodir mit seinen Schreibgeräten und wir vertreten hier eine klare Haltung, die auch wir tagtäglich leben.

Der Botschafter transportiert nicht nur eine Botschaft, sondern auch Werte

Überlegen Sie sich einmal, mit welcher Botschaft, Werten, Kultur und Gefühlen Sie mit Ihrer Firma, Ihrem Brand oder Ihrem Produkt von Ihren Kunden wahrgenommen werden möchten. Dabei merken Sie schnell, dass “billig” und “egal wo und von wem und unter welchen Umständen produziert” wohl genau so gar nicht zu dem Bild passen, dass Sie ihren Kunden vermitteln möchten. “Masse statt Klasse” scheint im ersten Augenblick gut für Ihr Budget zu sein. Aber stimmt das wirklich? Wäre nicht gerade im Marketing wo Sie ihre Kunden positiv ansprechen wollen “Weniger ist mehr” eben mehr? Für das gleiche Budget erhalten Sie vielleicht eine kleinere Menge an Schreibgeräten, wenn Sie ein Qualitätsprodukt Made in Switzerland wählen.

Made in Switzerland

Bei Produkten von Prodir müssen Sie sich über Kinderarbeit oder Container, welche die Meere verschmutzend über die Ozeane geschickt werden, schon gar keine Gedanken machen. Hier erwartet Sie nur pure Schweizer Qualität, Schweizer Design. Eben Made in Switzerland.

Ihre Kunden werden es spüren, wenn Sie von Ihnen als Werbegeschenk einen Kugelschreiber von Prodir erhalten. Sie heben sich damit ab, schenken etwas das Freude macht und nützlich ist. Und Sie vertreten damit Werte und eine Kultur, die Sie sicherlich auch mit Ihren Produkten verbunden wissen wollen. Und das erzeugt eben genau dieses positive Gefühl, welches Sie mit einem Geschenk auslösen möchten.

Beratung und Layoutvorschläge vom Profi

Prodir Händler sind Profis. Nicht nur was die Abwicklung eines Auftrages angeht. Die Bedarfsabklärung und Beratung gehören genau so zum Service, wie auch die kostenlosen Layoutvorschläge.

PRODIR Schreibgeräte erhalten Sie bei uns! Fragen Sie unverbindlich an!
 

Stefan Meyer Permatrend AG

Zum Autor: Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbidlung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

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