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Textilveredelung: Kleider machen Leute

Man hat keine zweite Chance für den ersten Eindruck, sagt man. Auch wenn das sehr oberflächlich klingt, stimmt es natürlich trotzdem. Nur eine Zehntelsekunde braucht das Gehirn, um ein Urteil zu fällen. Diese Fähigkeit macht aus evolutionärer Sicht durchaus Sinn: Freund von Feind schnell sicher unterscheiden zu können kann in brenzligen Situationen über Leben und Tod entscheiden. Die Vertrauenswürdigkeit spielt dabei eine grosse Rolle. Das stellte 2012 das italienische Forscherteam um Tessa Marzi von der University of Florence in einer Studie fest. Lies hierzu den Artikel von Welt.de, der auch als Quelle für meine Informationen diente.

Vertrauen schaffen

Gerade im beruflichen Umfeld ist Vertrauen zum Gegenüber eminent wichtig.  Berufsbekleidung oder Corporate Fashion soll deshalb nicht nur sicherheitsrelevante Vorgaben erfüllen, sondern auch dazu dienen, Angestellte einer Firma eindeutig zuordnen zu können. Das schafft Vertrauen und die Mitarbeitenden sind auch als Repräsentanten einer Firma erkennbar.

Image transportieren

Über die Firmenbekleidung, heute meist Corporate Fashion genannt, lässt sich aber nicht nur die Zugehörigkeit signalisieren. Sie dient auch dazu, ein Image zu transportieren und sollte Zielgruppen gerecht gewählt sein. Sprichst Du ein überwiegend jugendliches Publikum an, ist der Anzug mit Krawatte vielleicht nicht ganz geschickt gewählt. Im Gegenzug dazu ist ein zu jugendliches und modisches Auftreten in einem eher konservativen Umfeld wohl auch nicht ganz richtig. Heute gibt es unzählige Anbieter von Corporate Fashion und Workwear, die unterschiedlichste Stile anbieten. Die Auswahl ist riesig. Lass Dich deshalb unbedingt fachlich kompetent beraten und unterstützen.

Die Bedarfsanalyse steht am Anfang

In einer guten Beratung wird als erstes eine Bedarfsanalyse gemacht. Für welchen Einsatz ist die Bekleidung gedacht? Welches Image soll sie transportieren? Wie strapazierfähig sollen die Textilien sein? Wie werden sie gewaschen? Soll es eher modisch oder doch lieber klassisch elegant sein? Diese Fragen solltest Du klären, wenn Du Corporate Fashion oder Workwear anschaffen willst.

Einfach besser veredelt

Textilien für das berufliche Umfeld sollten immer auch individuell veredelt werden. Das muss nicht heissen, dass das eigene Firmenlogo plakativ gross angebracht werden muss. Berufsbekleidung sollte die Zugehörigkeit zu einer Firma sichtbar machen. Sei es über die entsprechende farbliche Gestaltung oder die Veredlung durch Bedruckung oder Bestickung. Auch die Art der Veredelung unterstreicht die Wirkung, die mit Berufsbekleidung erzielt wird. Gestickte Motive wirken eher edel und exklusiv, dafür hat man beim Textildruck die grössere Gestaltungsfreiheit.

Die Gestaltung richtet sich nach dem Einsatz

Soll das Logo nun gross sichtbar gemacht, oder doch nur klein und diskret angebracht werden? Bringt man das Logo eher auf der Vorderseite oder Rückseite an? Diese Fragen klären sich, wenn man sich den Einsatzbereich vor Augen führt. So sind Mitarbeitende, die mit Kunden kommunizieren besser mit einem Logo bedient, das sichtbar ist, wenn man ihnen gegenüber steht. Handwerker die körperlich arbeiten, werden eher auch von hinten gesehen. Die Logoanbringung im Bereich von Schulter und Rücken macht dort mehr Sinn und bringt das Firmenlogo wesentlich besser zu Geltung.

Adresse und Telefonummer gehören auf die Visitenkarte

Hast Du schon einmal eine Adresse oder eine Telefonnummer von einem bedruckten T-Shirt abgeschrieben? Wohl eher nicht. In einzelnen Fällen mag es Sinn machen, die Telefonnummer gross auf dem Rücken zu drucken. Gar keinen Sinn macht es aber, Adressen oder Telefonnummern bei kleinen Brustmotiven mit einzubeziehen. Diese sind in der Regel gar nicht lesbar. Gerade im beruflichen Umfeld gilt ein gewisser Abstand als höflich. Alles was Du aus einem Meter Distanz nicht gut lesen kannst, macht auch keinen Sinn auf der Bekleidung. Am ehesten macht die Internetadresse Sinn. Diese kann heute ja auch mit jedem Smartphone rasch eingegeben werden und man erhält dann über die Webseite alle weiteren Angaben, die man benötigt. Oder warum probierst Du es nicht einmal mit einem gedruckten QR-Code, bei dem die Internetadresse hinterlegt ist?

Gute Beratung sichert Dein Investment

Qualitativ hochstehende Berufsbekleidung hat in der Regel auch ihren Preis. Gerade bei grösseren Firmen kommt bei einer Neuausrüstung doch eine beachtliche Summe zusammen. Deshalb lohnt es sich, sich bei der Beschaffung von Berufsbekleidung unterstützen zu lassen. Es gibt etliche Firmen am Markt, die sich auf Corporate Fashion und Workwear spezialisiert haben. Dort bekommst Du eine fachlich kompetente Beratung und wirst im ganzen Evaluationsprozess unterstützt. Geht es um die Veredlung dieser Textilien, beraten wir als Spezialisten sowohl die Verarbeiter, wie auch Einkäufer aus der Industrie und den Handwerker vor Ort, welche Veredlungsmethoden für den geplanten Einsatz geeignet sind und die gewünschte Wirkung erzielen.

So unterstützen wir Dich dabei, einen guten ersten Eindruck zu machen.

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für das Ressort Strategie. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team. Nach diversen Weiterbildungen und Aufgaben in der Firma übernahm er im Januar 2018, gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, die Firma Permatrend AG im Rahmen eines Management Buyouts.

 
Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien

11 ultimative Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien

Bedruckte oder bestickte Textilien sind aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken. Wir tragen Sie im Büro, an Messen, als Arbeitsbekleidung in der Werkstatt und auf der Baustelle, beim Sport, im Verein und natürlich auch privat. Sie sind Teil unserer Identität im beruflichen Alltag, aber auch im Privatleben. Nicht selten sind es, vor allem im Freizeitbereich, echte Lieblingsteile, die wir oft und gerne tragen. Doch manchmal erleben wir nach der Wäsche eine bittere Enttäuschung. Das Lieblings T-Shirt ist eingelaufen oder die Farbe blutet aus. Der Druck wird brüchig oder es bilden sich unschöne Fältchen um die Stickerei. Dabei handelt es sich oft gar nicht um eine schlechte Produktqualität, obwohl diese natürlich auch einen grossen Einfluss auf die Lebensdauer eines Textils hat. Mit der richtigen Pflege kannst du die Lebensdauer deiner veredelten Bekleidung entscheidend verlängern und hast so länger Freude an deinen Lieblingstexilien. Deshalb haben wir dir hier die 11 ultimativen Pflegetipps für bedruckte und bestickte Textilien zusammengestellt:

1. Wasche bedruckte und bestickte Textilien mit der Innenseite nach aussen gewendet

Die Waschmaschine macht deine Wäsche nicht nur sauber, sondern ist auch eine mechanische Belastung für deine Textilien. Die Aussenseite der Materialien wird in unzähligen Umdrehungen in der Wäschetrommel hin und her geschleudert. Dabei entsteht eine mechanische Reibung der Stoffoberfläche an der Waschtrommel, aber auch an den anderen Wäschestücken. Wendest Du die Innenseite nach aussen, werden so die sichtbare Oberfläche, aber auch Textildrucke und Stickereien geschont. So bleiben deine Textilien länger schön und verblassen auch weniger, da eine rauhe Oberfläche matter wirkt als eine glatte Aussenseite.

2. Halte Dich unbedingt an die vorgeschriebene Waschmitteldosierung

Wusstest du, dass eine zu starke Waschlauge sowohl Textilien als auch Textildrucke und Stickgarne chemisch angreift und auf- oder ablösen kann? Ist der PH Wert der Waschlauge höher als 11, wirkt diese agressiv und schädigt Stoffe, Druckfarben und Stickgarne. Dosiere also genau nach Angabe der Waschmittelhersteller. Die Wasserhärte ist dabei ein entscheidender Faktor. Auskunft über den Härtegrad deines Wassers bekommst Du meist auf der Verwaltung oder der Homepage deines Wohnortes oder hier. Wenn du die Dosierung noch weiter reduzierst, was bei wenig verschmutzter Wäsche durchaus möglich ist, kannst du dir sogar teure Spezialwaschmittel für schwarze Textilien sparen. Nebenbei schonst Du so auch deine Haut und die Umwelt.

3. Verzichte auf Weichspüler

Weichspüler sind Emulsionen aus Fett und Wasser, die mit Parfum angereichert sind. Sie verhindern das komplette Austrocknen der Wäsche und machen sie weicher. Doch auch diese chemischen Zusätze sind für die Lebensdauer ihrer Textilien nicht förderlich. Ausserdem bieten sie einen guten Nährboden für Bakterien. Um Farben aufzufrischen und die Wäsche weicher zu machen, kannst du dem letzten Spülgang einfach ein wenig Essig beigeben. Dies löst den restlichen Kalk vom Waschwasser aus dem Gewebe und macht die Fasern so etwas glatter. Damit werden so ganz nebenbei auch die Farben der Wäsche wieder aufgefrischt.

4. Beachte die Füllmenge der Waschtrommel

Fülle deine Waschtrommel nach Möglichkeit bis zum empfohlenen Wert. Wird die Waschtrommel überladen, verschlechtert sich das Waschergebnis, weil sich die Wäsche beim Waschvorgang zu wenig bewegen kann. Werden zu wenig Textilien in die Maschine gefüllt, wird die Wäsche zu stark in der Waschmaschine bewegt, was die mechanische Belastung erhöht. Solltest du zu wenig Wäsche haben, kann zum Beispiel ein grosses Frotteetuch in passender Farbe mitgewaschen werden.

5. Behandle stark verschmutze Wäsche punktuell vor

Bei stark verschmutzter Wäsche empfiehlt sich eine punktuelle Vorbehandlung der einzelnen verschmutzen Flächen. Die Flecken können mit einem Spray oder in Wasser aufgelöstem Waschpulver behandelt werden. Lass die Vorbehandlung mindestens 10 Minuten einwirken, bevor du den Waschgang startest. Warte aber nicht zu lange. Die vorbehandelte Stelle sollte auf keinen Fall eintrocknen. Danach wäscht du die Kleidungsstücke ganz normal. Bei sehr starker Verschmutzung empfiehlt es sich einen Vorwaschgang einzulegen. Erhöhe aber nicht die Waschmitteldosierung, da sonst der PH Wert der Waschlauge zu hoch wird (Siehe Punkt 2).

6. Vermindere das Einlaufen von Baumwolltextilien mit einem einfachen Trick

Neu gekaufte Baumwolltextilien können bei der ersten Wäsche um bis zu 10% einlaufen. Beachte dies schon beim Kauf und rechne das beim Auswählen der Grösse mit ein. Um beim Waschen ein Schrumpfen zu vermindern, legst Du neu gekaufte Baumwolltextilien für 24 – 48 Stunden in ein kaltes Wasserbad und schwenkst diese ab und zu. Danach lässt du die Textilien trocknen und wäscht diese anschliessend ganz normal. Ziehe die noch feuchten Textilien vor dem Aufhängen vorsichtig in Form.

7. Sortiere deine Wäsche vor dem Waschen

Dunkle Baumwolltextilien neigen bei den ersten Waschgängen dazu, Farbe in die Waschlauge abzugeben. Ein neues rotes T-Shirt kann dir so rasch eine ganze Wäscheladung rot verfärben. Deshalb solltest du deine Wäsche nach zwei Kriterien vorsortieren: Farbe und Waschtemperatur. Wasche immer gleiche Farbtöne zusammen. Sind die Textilien schon mehrfach gewaschen, reicht es nach Hell und Dunkel zu sortieren. Beachte auch die Pflegeanleitung in den Textilien. Beim Sortieren kannst du dann auch gleich die Taschen deiner Kleider kontrollieren. Nichts ist ärgerlicher als ein vergessenes Papiertaschentuch, das die gesamte Wäsche mit weissen flockigen Rückständen “verschönert”.

8. Die richtige Waschtemperatur: Weniger ist Mehr

Die meisten Textilien aus Baumwolle oder Polyester nehmen keinen grossen Schaden, wenn sie aus Versehen einmal etwas heisser als vorgeschrieben gewaschen werden. Bei Wolle ist allerdings erhöhte Vorsicht geboten. Wolle verträgt keine hohen Waschtemperaturen. Bei den heutigen Waschmitteln kann meist getrost bei 30 oder 40 Grad gewaschen werden, ohne dass es dabei zu einer Verschlechterung des Waschergebnisses kommt. Kühlere Waschtemperaturen schonen nicht nur Textilien und Druckfarben, sondern auch die Umwelt!

9. Bügeleisen und Textildruckfarben sind keine Freunde

Die meisten Textildruckfarben vertragen keine hohen Temperaturen. Bügle also nie direkt über bedruckte Stellen! Um bedruckte Stellen auf Textilien trotzdem faltenfrei machen zu können, legst du zum Bügeln einfach ein Backtrennpapier auf den Druck. Verwende dieses aber nur einmalig. Es kann nämlich sein, dass Farbrückstände am Backpapier haften bleiben und bei erneuter Verwendung auf das nächste zu bügelnde Textil übertragen werden. Sei auch vorsichtig beim Bügeln von Stickereien. Diese sind meist aus Polyestergarnen angefertigt. Stell die Temperatur beim Bügeleisen auf maximal zwei Punkte (max. 150°C) ein. Ansonsten könnte es passieren, dass der Stickfaden schmilzt und am Bügeleisen kleben bleibt.

10. Vermeide Löcher in den Textilien

Sicher hast auch du schon bemerkt, dass manchmal nach dem Waschen kleine Löcher in feinen Geweben zu finden sind. Diese haben fast immer einen mechanischen Ursprung und werden oft entweder durch eine beschädigte Wäschtetrommel oder andere harte Gegenstände wie Reisverschlüsse, Nieten oder Strasssteine verursacht. Wasche deshalb Textilien mit solchen Applikationen oder Reisverschlüssen zusammen mit robusten Kleidern wie Jeans oder Frotteewäsche. Sollten trotzdem Löcher entstehen, ist ein Blick in die Wäschetrommel hilfreich. Ist diese beschädigt, hat scharfe Kanten oder andere Unregelmässigkeiten in der Oberfläche, können diese die Textilien beschädigen. Dein Elektrogerätelieferant weiss Rat, falls eine Reparatur notwendig sein sollte. Falls die genannten Gründe nicht zutreffen, hilft vielleicht ein Lavendelsäcklein im Schrank ;)

11. Schicke den Tumbler in Urlaub

Natürlich ist der Tumbler eine tolle Erfindung und in manchen Haushalten ist eine Lufttrocknung der Wäsche aus Platzgründen nur schlecht möglich. Bedenke aber, dass die maschinelle Wäschetrocknung eine massive mechanische Belastung deiner Kleidung darstellt. Die Überreste im Flusensieb zeigen deutlich, wie viele Fasern deine Textilien bei jedem Trocknungsvorgang verlieren. Dass dies die Alterung deiner Bekleidung beschleunigt, leuchtet ein. Falls du keine andere Möglichkeit hast, achte beim Trocknen darauf, eine schonende Variante mit niedriger Temperatur zu wählen.

Mit dem Beachten dieser Tipps kannst du die Lebensdauer von bedruckten und bestickten Textilien massgeblich verlängern und hast so länger Freude an deinen Textilien. Der leichte Mehraufwand ist es allemal Wert!

Viel Erfolg beim Waschen und lange viel Spass mit deiner Lieblingsbekleidung!

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für das Ressort Strategie. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team. Nach diversen Weiterbildungen und Aufgaben in der Firma übernahm er im Januar 2018, gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, die Firma Permatrend AG im Rahmen eines Management Buyouts.

 
Symbolbild zum Blogbeitrag: Stickerei oder Textildruck?

Stickerei oder Textildruck?

Eine Stickerei sieht edel aus und wirkt hochwertig. Viele Kunden wünschen sich deshalb, dass ihr Logo direkt ins Textil eingestickt wird. Doch das ist nicht immer möglich. Oft ist ein Textildruck nicht nur die bessere sondern auch die schönere Lösung. Bist Du deshalb ab und zu unsicher, welche Methode am besten geeignet ist? Wir zeigen Dir hier, worauf Du achten solltest.

Auf die Textilien kommt es an

Grundsätzlich sind fast alle Stoffe bestickbar. Doch auf einigen Materialien bilden sich nach dem Waschen kleine unschöne Fältchen um das gestickte Logo. Dies geschieht meist dann, wenn zu feine Materialien ausgewählt wurden. Der Effekt tritt auch ein, wenn auf leichte Baumwollstoffen gestickt wird. Diese können beim Waschen einlaufen, während das mit Polyestergarnen gestickte Logo keinen Schrumpfeffekt zeigt. Die Spannung des Stickfadens ist ein zweiter Grund. Damit die Stickerei schön satt und gleichmässig wirkt, braucht es eine bestimmte Fadenspannung. Sehr feine Materialien oder Stoffe mit einer geringen Schiebefestigkeit werden dann durch das Stickmotiv leicht zusammengezogen. Grundsätzlich gilt: zu feine oder leichte Stoffe sollten nicht oder wenn, dann nur mit sehr kleinen und feinen Logos bestickt werden. Unangenehm können Stickereien auf Textilien werden, die direkt auf der Haut getragen werden. Die Innenseitigen Knötchen und unterlegte Vliese können einen störenden Kratzeffekt auslösen.

Achte auf Stickpositionen

Um Textilien besticken zu können, müssen diese mittels eines Rahmens in der Stickmaschine fixiert werden. Dabei bilden Reissverschlüsse, Taschen und schwer zugängliche Positionen ein Hindernis. Achte immer darauf, dass die gewählte Stickposition gut zugänglich ist und keine Taschen darunter zu liegen kommen. In einigen Fällen können Taschen ab- oder Nähte aufgetrennt werden. Dies verteuert aber die Stickerei oft massgeblich.

Das richtige Logo? Logo!

Nicht alle Motive sind für eine Umsetzung als Stickerei geeignet. Zu feine Elemente können nicht mehr schön und Farbverläufe gar nicht oder nur vereinfacht realisiert werden. Hier kommt es aber auch auf den Untergrund an. Auf sehr dichten und glatten Oberflächen, wie zum Beispiel auf Softshelljacken, ist die Detailtreue höher als auf stärker strukturierten Geweben wie Piqué- oder Fleecematerialien. Logos und Schriften eignen sich besser als gezeichnete und bildhafte Motive. Bei Unsicherheiten lässt Du Dich am besten von einer erfahrenen Stickerei beraten und ein Anstickmuster herstellen.

Drucken statt Sticken

Ist Dein Logo oder das Material nicht zum Sticken geeignet, ist der Textildruck die richtige Wahl. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten und auch Taschen und anspruchsvollere Positionen sind weniger problematisch. Als originelle Lösung bietet sich manchmal auch ein Sticklook Transfer an. Dieses sieht aus wie eine Stickerei, ist aber ein waschechter Textildruck.

Lass Dich beraten

Nicht immer ist eindeutig klar, ob eine Stickerei oder ein Textildruck besser geeignet ist. Deshalb beraten wir Dich gerne. Sende uns Dein Wunschlogo, die gewünschte Grösse und Angaben zum Material, dass Du gerne veredeln würdest. Gerne zeigen wir Dir auf, welches Verfahren Dein Logo am besten zur Geltung bringt.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Co-Geschäftsführer und gemeinsam mit Cécile Alarcon Inhaber der Permatrend AG. Er ist verantwortlich für das Ressort Strategie. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team. Nach diversen Weiterbildungen und Aufgaben in der Firma übernahm er im Januar 2018, gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, die Firma Permatrend AG im Rahmen eines Management Buyouts.

 
 
 
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