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Symbolbild zum Blogbeitrag: Stickerei oder Textildruck?

Stickerei oder Textildruck?

Eine Stickerei sieht edel aus und wirkt hochwertig. Viele Kunden wünschen sich deshalb, dass ihr Logo direkt ins Textil eingestickt wird. Doch das ist nicht immer möglich. Oft ist ein Textildruck nicht nur die bessere sondern auch die schönere Lösung. Sind Sie deshalb ab und zu unsicher, welche Methode am besten geeignet ist? Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie achten müssen.

Auf die Textilien kommt es an

Grundsätzlich sind fast alle Stoffe bestickbar. Doch auf einigen Materialien bilden sich nach dem Waschen kleine unschöne Fältchen um das gestickte Logo. Dies geschieht meist dann, wenn Sie zu feine Materialien ausgewählt haben. Der Effekt tritt auch ein, wenn auf leichten Baumwollstoffen gestickt wird. Diese können beim Waschen einlaufen, während das mit Polyestergarnen gestickte Logo keinen Schrumpfeffekt zeigt. Die Spannung des Stickfadens ist ein zweiter Grund. Damit die Stickerei schön satt und gleichmässig wirkt, braucht es eine bestimmte Fadenspannung. Sehr feine Materialien oder Stoffe mit einer geringen Schiebefestigkeit werden dann durch das Stickmotiv leicht zusammengezogen. Grundsätzlich gilt: zu feine oder leichte Stoffe sollten nicht oder wenn, dann nur mit sehr kleinen und feinen Logos bestickt werden. Unangenehm können Stickereien auf Textilien werden, die direkt auf der Haut getragen werden. Die Innenseitigen Knötchen und unterlegte Vliese können einen störenden Kratzeffekt auslösen.

Achten Sie auf Stickpositionen

Um Textilien besticken zu können, müssen diese mittels eines Rahmens in der Stickmaschine fixiert werden. Dabei bilden Reissverschlüsse, Taschen und schwer zugängliche Positionen ein Hindernis. Achten Sie immer darauf, dass die gewählte Stickposition gut zugänglich ist und keine Taschen darunter zu liegen kommen. In einigen Fällen können Taschen ab- oder Nähte aufgetrennt werden. Dies verteuert aber die Stickerei oft massgeblich.

Das richtige Logo? Logo!

Nicht alle Motive sind für eine Umsetzung als Stickerei geeignet. Zu feine Elemente können nicht mehr schön und Farbverläufe gar nicht realisiert werden. Hier kommt es aber auch auf den Untergrund an. Auf sehr dichten und glatten Oberflächen, wie zum Beispiel auf Softshelljacken, ist die Detailtreue höher als auf stärker strukturierten Geweben wie Piqué- oder Fleecematerialien. Logos und Schriften eignen sich besser als gezeichnete und bildhafte Motive. Bei Unsicherheiten lassen Sie sich am besten von Ihrem Sticker beraten und ein Anstickmuster herstellen.

Drucken statt Sticken

Ist Ihr Logo oder das Material nicht zum Sticken geeignet, ist der Textildruck die richtige Wahl. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten und auch Taschen und anspruchsvollere Positionen sind weniger problematisch. Als originelle Lösung bietet sich manchmal auch ein Sticklook Transfer an. Dieses sieht aus wie eine Stickerei, ist aber ein waschechter Textildruck.

Lassen Sie sich beraten

Nicht immer ist eindeutig klar, ob eine Stickerei oder ein Textildruck besser geeignet ist. Deshalb beraten wir Sie gerne. Senden Sie uns Ihr Wunschlogo, die gewünschte Grösse und Angaben zum Material, dass Sie gerne veredeln würden. Gerne zeigen wir Ihnen auf, welches Verfahren Ihr Logo am besten zur Geltung bringt.

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

 
Richtig angezogen für den Sommer

Richtig angezogen für den Sommer

Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen wieder. Nicht selten auch bei uns über 30 Grad. Das ist in der Regel kein Problem, wenn man genügend trinkt, genügend Sonnencreme aufgetragen hat und in der Badehose neben dem Pool liegt. Im Beruf und beim Sport kommt es aber darauf an, dass man richtig angezogen ist. Nicht selten müssen aber vor allem am Arbeitsplatz auch gewisse Vorschriften eingehalten werden.

Richtig angezogen für den Sommer ist man mit den folgenden Tipps:

Helle Kleidung

Ziehen Sie Textilien mit hellen Farben an. Diese reflektieren das Sonnenlicht und erzeugen so weniger Wärme am Körper. Dunkle Farben wirken wie ein Sonnenkollektor. Sie „schlucken“ das Sonnenlicht und wandeln es in Wärme um.

Naturfasern statt Synthetik

Tragen Sie möglichst Kleidung aus natürlichen Materialien. Baumwolle, Leinen oder Seide haben eine klimatisierende Wirkung und sind luftdurchlässig. So kann die Haut leichter atmen und wird leicht gekühlt. Beim Sport gilt das Gegenteil: Tragen Sie schnell trocknende Sporttextilien. Mit Bezeichnungen wie „Coolmax“ und ähnlichen Begriffen werden Fasern bezeichnet, die Feuchtigkeit schnell vom Körper wegtransportieren und verdunsten. Dieser Effekt wirkt zusätzlich kühlend und hilft, vor Überhitzung zu schützen.

Über kurz oder lang

Oft neigt man dazu, im Sommer möglichst kurze Kleider anzuziehen. Das ist aber nicht unbedingt von Vorteil. Lange Kleidung schützt besser vor der Sonneneinstrahlung, sorgt also für Schatten auf der Haut und wirkt ebenfalls als leichter Schutz vor Sonnenbrand. In vielen Büros sind kurze Hosen und kurzärmlige Hemden verboten oder nicht gerne gesehen. Kurzarmhemden gelten ebenfalls nicht als Businesslike und gehören in den Freizeitbereich. Hier gilt es, die richtigen Farben und Materialien zu wählen, damit man auch im Büro keinen Hitzestau erleiden muss.

Luftig, leicht und nicht zu eng

Wählen Sie leichte und luftige Kleidungsstücke, die möglichst nicht am Körper anliegen. Enge Kleidung klebt unangenehm, wenn man ins Schwitzen kommt. Luftige und eher weit geschnittene Kleidung sorgt für viel Luft auf der Haut. Das hilft kühlen und ist wesentlich angenehmer. Verzichten Sie auch, wenn möglich, auf Gürtel und Krawatten. Da wo Krawatte Pflicht ist, lockern Sie diese etwas und öffnen Sie den obersten Knopf des Hemdes unsichtbar unter dem Krawattenknopf.

Sport ist Mord?

Wer in grosser Hitze und bei direkter Sonneneinstrahlung Sport treibt, sollte besonders auf die richtige Bekleidung achten. Eine Kopfbedeckung hilft, übrigens nicht nur beim Sport, Kopfschmerzen vorzubeugen und das Aufheizen des Körpers generell etwas abzubremsen. Auch hier sind helle Textilien angesagt, die möglichst wenig aufheizen sollen. Wie oben schon angetönt, ist es wichtig schnell trocknende Textilien zu tragen. Das Verdunsten der Feuchtigkeit sorgt zusätzlich für Kühlung. Achten Sie auch darauf, möglichst keine grossflächig bedruckte Sportkleidung zu tragen. Textildrucke sind in der Regel nicht atmungsaktiv. Eine löbliche Ausnahme bildet hier der Sublimationsdruck, der mehrfarbig auf weissen Synthetikgeweben oder in schwarz auch auf anderen Farben aufgebracht werden kann. Seine spezielle Beschaffenheit macht ihn atmungsaktiv und sorgt ebefalls dafür, dass kein Hitzestau entsteht.

Die richtigen Schuhe

Möglichst offene und leichte Schuhe sorgen auch an den Füssen für eine gute Belüftung. Achten Sie auch hier darauf, Schuhe aus natürlichen Materialien zu tragen, um das Schwitzen an den Füssen nicht zusätzlich zu erhöhen. Gepflegte Füsse und Fussnägel sind bei offenen Schuhen Pflicht. Lassen Sie die Schuhe nach dem Tragen gut an der frischen Luft trocknen und auslüften.

Richtig angezogen für den Sommer, wird auch die heisse Jahreszeit zum Genuss!

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

 
Bedarfsabklärung und Evaluation Arbeitskleidung mit Textildruck

Bedarfsabklärung für den Textildruck auf Arbeitskleidung

Arbeits-, Schutz- und Firmenbekleidung mit Textildruck soll nicht nur schön sein und den Firmenauftritt positiv unterstreichen, sondern auch vorgängig definierten Ansprüchen und Erwartungen entsprechen, damit Kosten- und Nutzen in einem optimalen Verhältnis sind. Wichtig dabei ist, vorgegebene Normen, Gesetze und sicherheitsrelevante Faktoren im Vorfeld abzuklären und sicherzustellen, dass die Textilien samt Veredelung den Vorgaben entsprechen. Dazu gehören insbesondere Gesetze und Vorschriften im Bereich High Visibility, chemische Beständigkeit, Schnitt- und Stichschutz sowie die Brennbarkeit der verwendeten Textilien und Textilveredelungen. Aber auch die gewünschte Lebensdauer, Bequemlichkeit, Waschbarkeit und längerfristige Verfügbarkeit sind Punkte, die bei einer Evaluation abgeklärt werden sollten. Mit der folgenden Checkliste wollen wir Sie unterstützen, die wichtigsten Informationen für eine erfolgreiche Auftragsabwicklung sammeln zu können.

Checkliste zur Bedarfsabklärung für Arbeitskleidung mit Textildruck

Sicherheit, Einsatzbereich

  • In welchem Arbeitsumfeld werden die Textilien eingesetzt?
  • Werden die Textilien vor allem in Innen- oder Aussenbereich eingesetzt?
  • Wie gross soll die Bewegungsfreiheit sein?
  • Welche gesetzlichen Normen müssen erfüllt sein?
  • Welchen äusseren Einflüssen sind die Textilien ausgesetzt? (Hitze, Kälte, Wetter, chemische Stoffe, Funkenschlag, Lichtbögen usw.)
  • Wie stark ist die mechanische Beanspruchung?
  • Gibt es spezielle Anforderungen an die Waschbarkeit? (Hoher Verschmutzungsgrad, Desinfektion usw.)

Auftritt

  • Welche Farben (Textilien und Bedruckung oder Bestickung) kommen zum Einsatz?
  • Welche Materialien sollen eingesetzt werden?
  • Welche Logos / Motive sollen aufgebracht werden?
  • Wo sollen diese angebracht werden?

Waschbarkeit

  • Wie werden die Textilien gewaschen? (Haushalt- oder Industriewäsche, Wäscherei, chemische Reinigung)
  • Müssen spezielle Bedingungen bei der Waschbarkeit berücksichtigt werden? (Kochwäsche, Desinfektion, Bleichmittel usw.)

Verfügbarkeit

  • Wie lange soll die Verfügbarkeit der Textilien für Nachbestellungen garantiert sein?
  • Wie flexibel soll die Nachassortierung für Textilien mit Veredlung sein?
  • Wird ein Bestellsystem mit Webshop und entsprechender Logistik erwartet?

Kosten und Nutzen

  • Welche Lebensdauer wird erwartet?
  • Wie werden die Faktoren Qualität und Preis gewichtet?
  • Sind spezielle Zertifizierungen vorgegeben? (Ökologie, soziale Standards)
  • Welche Stückzahl ist gewünscht?
  • Wie viel Zeit steht für die Realisierung des Projektes zur Verfügung?

Eine gute Bedarfsabklärung ist ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Auftragsumsetzung

Die obige Checkliste deckt die grundsätzlichen Fragen ab. Natürlich sind je nach Branche oder Kundenanspruch weitere Fragen zu klären. Zögern Sie nicht, Ihren Textilhändler und/oder Textilveredler schon früh genug mit ins Boot zu holen, um möglichst viel Fachwissen zu einem frühen Zeitpunkt an den Tisch zu bringen. Eine solide und ernsthafte Bedarfsabklärung ist eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Projekten bei der Beschaffung von Arbeits-, Schutz- und Firmenbekleidung. Permatrend hilft Ihnen dabei. Unabhängig davon, ob Sie Textilhändler, Textilveredler oder Endkunde sind. Fragen Sie uns jetzt unverbindlich an.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Meyer ist Mitglied der Geschäftsleitung von Permatrend AG und dort verantwortlich für die Produktionsleitung, IT & EDV sowie für das digitale Marketing. Nach einer Ausbildung zum Detailhandelsfachmann im Bereich Herrenkonfektion und einigen Jahren Berufserfahrung stiess er 1994 zum Team der Permatrend.

 

 

 
 
 
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